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Doppelpod – Deutschland und China » Film

Beep me if you can – Chinesischer Regisseur beschwert sich über die Zensur

<Sven Hänke> Feng Xiaogang ist einer der wichtigsten Regisseure Chinas. Seine Filme sind oft getragen von einem humoristischen Blick auf Chinas gesellschaftliche Realität. Mit dem Publikumserfolg „If You Are The One“ (非诚勿扰) hat er einen Meilenstein geschaffen und die chinesische Romcom in die Moderne geführt. Welche Hindernisse es auf dem Weg zum erfolgreichen Filmemacher zu überwinden galt, hat er nun in seiner Rede anlässlich der Ehrung zum „Regisseur des Jahres“ der chinesischen Regisseur-Vereinigung offenbart. Die größte Qual war für ihn die Zensurbehörde, die sich immer wieder in sein Werk eingemischt hat. Wenn man eine Anordnung erhält, ist es oft so lächerlich, dass man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Besonders dann, wenn man weiß, dass ein Detail gelungen ist und man gezwungen ist, dies in etwas Unsinniges zu ändern. Müssen … Read entire article »

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#3 Chinabildblog: In die Luft gegriffen – Die Berichterstattung über die Brüste von Kate Winslet

#3 Chinabildblog: In die Luft gegriffen – Die Berichterstattung über die Brüste von Kate Winslet

<Sven Hänke> Der Frühling ist da und im April geht ja bekanntlich einiges drunter und drüber. Die Hormone spielen verrückt und manch ein chinesischer Mann kann selbst bei dem eher mäßig erotischen Hollywood-Schinken “Titanic” seine Gefühle nicht mehr im Zaum halten. Denn wenn man einigen Medien glauben darf, wurde die Szene, in der  Leonardo Di Caprio die nackte Kate Winslet malt und man ihren entblößten Oberkörper zu sehen bekommt, von der chinesischen Medienbehörde “China’s State Administration of Radio, … Read entire article »

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Filmrezension: Flowers of War (Zhang Yimou)

Filmrezension: Flowers of War (Zhang Yimou)

<von Dietmar Mehrens> Gastautor Dietmar Mehrens, früher Filmkritiker bei „Cinema-TV“ (Pro-Sieben), äußert sich in seiner aktuellen Doppelpod-Rezension über den neuen Zhang-Yimou-Film „Jinling shisan chai“ („The Flowers of War“) Wenn Rainer Werner Fassbinder, der kritische Chronist der jungen Bundesrepublik, anstatt 1982 einfach das Zeitliche zu segnen, dem Abgründigen frühzeitig entsagt und in einem verblüffenden Karriereschwenk Mitte der achtziger Jahre angefangen hätte, gemeinsam mit Bernd Eichinger deutsches Hollywood-Kino im Stil von „Die unendliche Geschichte“ herzustellen, und ein paar Jahre … Read entire article »

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