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Doppelpod – Deutschland und China » Archive

Rezension: Rotes Kornfeld (Mo Yan)

Rezension: Rotes Kornfeld (Mo Yan)

<von Dietmar Mehrens> Literatur-Nobelpreisträger Mo Yan verwebt in seinem berühmtesten und von Zhang Yimou preiswürdig verfilmten Roman “Das rote Kornfeld” eine endlose Reihe von Episoden zu einem monumentalen Gemälde des chinesisch-japanischen Krieges von 1937-45. Der Autor verfährt dabei digressiv und schweift von der Zeitebene der Kriegshandlungen immer wieder ab in die Vergangenheit, gelegentlich auch in die Zukunft, die Zeit des Ich-Erzählers, wobei kurz auch die Kulturrevolution (die tragische Geschichte von »Geng mit den Achtzehn Stichen«, S. … Read entire article »

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Ergebnisse des Nanjinger Tandem-Übersetzungswettbewerbs erscheinen als Buch

Ergebnisse des Nanjinger Tandem-Übersetzungswettbewerbs erscheinen als Buch

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Ausschreibung zum Übersetzungswettbewerb für literarische Texte (Doppelpod berichtete) erscheinen die sprachlich noch einmal überarbeiteten deutschen Fassungen der aus dem Chinesischen übersetzten Novellen (“duanpian xiaoshuo”) von Lu-Xun-Preisträgerin Lu Min (“Flieg, Taube, flieg”) und ihren Nanjinger Kollegen Huang Fan (“Schulmädchen”) und Dan Yu (“Adieu, Chopin”), ergänzt um einen Beitrag von Wettbewerbs-Koordinator und Herausgeber Dietmar Mehrens (“Die kleinen Strolche”), nun im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Sprachenjahrs als zweisprachiges Buch … Read entire article »

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LeFloid zum Thema … in China

Mir fällt zur …. in China bald auch nichts mehr ein. Die Zensoren könnten im nächsten Schritt vielleicht noch den Piepton durch ein Furzgeräusch ersetzen, weil bald alle wissen, dass mit dem Piepsen nur die Zensur gemeint sein kann. Das hätte doch was. Oder sie taufen einfach alle Flusskrebse auf den Namen “Horst”. Ach, was würde mir nicht alles einfallen, wenn ich da mitmachen dürfte. Ja, Zensor müsste man sein. Pornos im Auftrag der chinesischen Regierung gucken. Bis dahin guck ich LeFloid: Mir fällt zur .... in China bald auch nichts mehr ein. Die Zensoren könnten im nächsten Schritt vielleicht noch den Piepton durch ein Furzgeräusch ersetzen, weil bald alle wissen, dass mit dem Piepsen nur die Zensur gemeint sein kann. Das hätte doch was. Oder sie taufen einfach alle … Read entire article »

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Der Eissee

<eine Glosse von Dietmar Mehrens> Eine typisch chinesische, nun, nennen wir es ganz neutral Verhaltensweise, die manchem Deutschen einen gehörigen Kulturschock verschaffen könnte, ist der Umgang mit Treppenhäusern von Apartmentkomplexen, die vielleicht schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben: Für Treppenhäuser fühlt sich nicht nur niemand zuständig, die Stufen starren vor Dreck und Staub; es können in ihnen sogar, ganz ohne staatliche Kontrolle oder Reglementierung (die China ja so oft vorgeworfen wird), ganze Feuchtbiotope bzw. eutrophe Nährböden für solche angelegt werden. So geschehen jedenfalls in dem etwa zwölf Jahre alten Gebäude, das ich seit Juli am Stadtrand von Nanjing bewohne. Der Architekt des hier inzwischen gewachsenen Biotops ist dabei vermutlich sogar noch minderjährig: In der Jugend schlummert Chinas ganze Zukunft. Vor ein paar Wochen die ersten Schritte: Auf der Treppe zum … Read entire article »

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Chinesische Kunden im Internet erreichen – Baidu und SEO

<ein Crosspost von Inter:Culture:Capital; Interkulturelle Kompetenz chinesisch-deutsch, Interkulturelles Training, Diversity-Management und Expatriates-Vorbereitung > Dass Chinas Wirtschaftswachstum der letzten Jahre beeindruckend ist, wird kaum jemand bestreiten wollen. Rekordverdächtige Wachstumsraten und andere Nachrichten der Superlative sind in den Medien keine Besonderheit. Die Welt schaut auf China, seine Industrie und den wachsenden Servicesektor. Ein Bereich jedoch, der in der westlichen Berichterstattung weniger Beachtung findet, ist der chinesische Onlinemarkt. Wie in anderen Ländern auch, zieht es mehr und mehr Chinesen ins Netz und in steigendem Maße werden dort auch Geschäfte getätigt. Auch hier stellt sich China als Boomland dar. Nach Schätzungen gab es im letzten Jahr in China 538 Millionen Internetnutzer, ein Wachstum von fast 1500% zwischen 2000 und 2011. Das Land stellt die Hälfte aller User in Asien, wobei jedoch heute erst knapp 40% der Chinesen … Read entire article »

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Infografik – Soziale Medien in China

Nette Infografik – aber die Moral von der Geschichte? Als ausländische Firma sollte man die chinesischen sozialen Medien nutzen, um seine Marke zu stärken. Super Idee! Echt toll. Dass da noch keiner drauf gekommen ist??!? Ich verwette meinen Allerwertesten, dass die meisten westlichen Industrieunternehmen die Werte, die das chinesische Social Media groß gemacht haben, namentlich Transparenz, Offenheit, Gerechtigkeit und Fairness untereinander nicht gerade als zentralen Bestandteil ihrer China-Strategie definiert haben. Da werden sich einige internationale Marken sehr bald in heftigsten Stuhlgewittern wiederfinden. Ich freu mich schon darauf! Aber vielleicht können die Unternehmen ja auch ein paar Tausend Astroturfer beschäftigen, die sich dann mit den Jungs von der Fünf-Mao-Partei battlen. Das wird ein Spaß. Popcorn für alle! Was ist Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit uns! Einfach einen beliebigen Namen und eine beliebige … Read entire article »

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Rezension: China-Albtraum der Deutschen Welle

Rezension: China-Albtraum der Deutschen Welle

<ein Cross-Post von JR’s China Blog*> Qi Li ist deutscher Staatsbürger. Von 2001 bis 2011 arbeitete er bei der Deutschen Welle. Sein “Vertragsende” war in China ein Medienereignis. In Deutschland nicht. Nun hat er ein Buch darüber geschrieben: China-Albtraum der Deutschen Welle Als Danhong Zhang1), damals stellvertretende Leiterin der China-Redaktion des Auslandsdienstes Deutsche Welle, vor über vier Jahren bei öffentlichen Auftritten umstrittene Äußerungen zu Chinas politischen Verhältnissen und der deutschen Medienreflexion Chinas machte, wurde das medial gut … Read entire article »

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Video: Ai Weiwei – Always Mittelfinger

<Sven Hänke> Ich bin gerade bei China Digital Times über ein amüsantes und provokantes Video gestolpert, das sich kritisch mit der Zensur im chinesischen Internet auseinandersetzt. Es ist künstlerisch recht anspruchslos und sprachlich sehr deftig. Und wer spielt darin konsequenterweise ein Nebenrolle als Obdachloser? Na klar, Ai Weiwei, der Meister des Mittelfingers. Er will sich ja nun, nachdem er sich durch die Architektur, die Kunst und die Internetwelt gearbeitet hat, auch in der Heavy-Metal-Szene einen Namen machen und plant ein eigenes Album. Meine und die Aufmerksamkeit der deutschen Medienwelt ist ihm dabei gewiss. Nur fürs Protokoll: Ich finde bewundernswert, dass er sich trotz des hohen persönlichen Risikos sozial engagiert und unter anderem für die Erdbebenopfer eingesetzt hat. Meist kann ich mit seiner speziellen Form des künstlerischen Protests jedoch nicht sonderlich viel … Read entire article »

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Radio: “Nennen wir sie China-Versteher”

<Sven Hänke> Im Deutschlandfunk hat Sabine Pamperrien gestern einen kontroversen Radiobeitrag mit dem Titel “Die China-Versteher und ihre demokratischen Feinde” veröffentlicht, in dem sie argumentiert, dass es in Deutschland eine Strömung im links-intellektuellen Millieu gibt, die Verständnis für die chinesische Diktatur hat und das chinesische System argumentativ verteidigt. Sie macht fünf verschiedene Strategien der “China-Versteher” aus: Erstens: Der konspirative Generalverdacht des China-Bashings. Zweitens: Das Gebot der Nichteinmischung oder: Die Duldbarkeit von Diktaturen Drittens: Der Kotau vor dem Riesenreich und das Klischee von der Verlogenheit des Westens Viertens: Die halbierte Freiheit oder: Die soziale Hierarchisierung der Menschenrechte Fünftens: Der Konfuzianismus als Alternative zum westlichen Menschenrechtskonzept Hier der vollständige Beitrag* zum Nachhören: Ich würde sehr gern wissen, was andere Leute darüber denken und hoffe auf interessante Kommentare. // Was ist Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit uns über den Artikel! Einfach einen … Read entire article »

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Video: A Confident China (NY Times)

Jane Perlez, Korrespodentin in Beijing, diskutiert über die Herausforderungen, die sich aus den sich immer weiter entwickelnden Beziehungen Chinas zum Rest der Welt ergeben. Jane Perlez, Korrespodentin in Beijing, diskutiert über die Herausforderungen, die sich aus den sich immer weiter entwickelnden Beziehungen Chinas zum Rest der Welt ergeben. … Read entire article »

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#6 Chinabildblog: Medien machen Angst

#6 Chinabildblog: Medien machen Angst

<Sven Hänke> Die aktuelle Ausgabe des Focus mit der Titelgeschichte “China macht Angst” gibt erneut Anlass, darüber nachzudenken, wie man sich laut deutschem Magazin-Journalismus China und die Chinesen vorzustellen hat. Irgendwann könnten Focus und SPIEGEL sich ja wenigstens mal etwas Neues einfallen lassen, als ein ganzes Volk mit dem Bild des gefräßigen, fiesen Drachenmonsters zu dämonisieren. Und da wundert man sich dann hinterher, dass deutschen Journalisten in China mit immer mehr Misstrauen und Hass begegnet … Read entire article »

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In Deutschland essen sie Pferde

<Sven Hänke> Wenn man Deutsche fragt, woran sie bei China denken, fallen ihnen schnell die sonderbaren Essgewohnheiten ein. Ein Film mit dem Titel „In China Essen sie Hunde“ hat einiges dazu beigetragen, dass für die Deutschen inzwischen der gegrillte Hund zu China gehört wie der legendäre Unterwäscheautomat zu Japan, dessen Existenz in etwa so gesichert ist, wie die des Monsters von Loch Ness. Und eigentlich sind es auch eher die Koreaner, bei denen der Hund in der Pfanne verrückt wird. In China ist Hundefleisch etwa so häufig, wie in Deutschland Froschschenkel – oder eben Pferdefleisch. Ja , liebe Chinesen, die Deutschen essen Pferde. Pferde werden überall auf der Welt geliebt und gepflegt. Das Pferd ist mindestens der zweitbeste Freund des Menschen. Es sind edle Geschöpfe, die ihren Besitzern ein Leben … Read entire article »

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Gibt es freie Medien chinesischer Prägung?

<von You Shi*> Das Jahr hat gerade erst begonnen und schon ist in China das Thema Medienzensur durch die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Verbot eines Artikels anlässlich des neuen Jahres wieder brandaktuell. Die vereinte chinesische Netzöffentlichkeit positioniert sich derzeit an der Seite der in Guangzhou herausgegebenen Zeitschrift Nanfang Zhoumo („Southern Weekly“). Aufbruch Das Leitmotiv des Leitartikels, der ursprünglich in der ersten Ausgabe dieses Jahres im dem Namen der gesamten Redaktion der „Southern Weekly“ erscheinen sollte, lautete „Der chinesische Traum, ein rechtstaatlicher Traum“. Darin sollte zu mehr Demokratie und zur Realisierung eines Rechststaates aufgerufen werden. Es ist ein sehr poetischer und ergreifender Artikel, in dem chinesische Sagen metaphorisch auf die heutige politische Realität projiziert werden. Zu einer Veröffentlichung in der Zeitschrift kam es jedoch nie. Kurz vor dem Druck wurde dieser Artikel aus … Read entire article »

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Das doppelte Gangnam

<von Sven Hänke> Noch immer scheint die ganze Welt nicht vom koreanischen Gangnam-Fieber geheilt. Vielleicht gibt es ja im tiefsten brasilianischen Urwald noch jemanden, der dieses Video noch nicht gesehen hat. Vielleicht. Bei Youtube allerdings ist inzwischen die 100-Millionen-Grenze im unnachahmlichen Hoppe-Hoppe-Reiter-Schritt genommen. Doch halt. Unnachahmlich. Nicht unbedingt. Was haben die Netizens rund um den Planeten nicht alles angestellt mit diesem Video. Auch die chinesischen Video-Portale quellen geradezu über mit skurrilen Adaptionen. Beliebt sind der Obama-Style, eine technisch beeindruckende, aber fraglos vollkommen politisch-unkorrekte Fassung im Hitler-Style und eine Folkrock-Variante. Doch die kommen alle nicht aus China. Das beeindruckendste Ergebnis der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem kollektiven Trash-Techno-Galopp aus China ist – böse Zungen würden behaupten erwartenswerterweise – eine Kopie. Aus Hongkong stammt die Version, bei der man schon sehr genau hinsehen muss, um sie … Read entire article »

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Schwarzer Humor für Chinas Volksmassen: Wie ein Fußballkommentator zum beißenden Sozialkritiker wurde

<ein Gastartikel von Katrin Grünke> Ob er nicht nach Hong Kong auswandern wolle, fragt ein Journalist den Autoren Li Chengpeng Ende Juli vergangenen Jahres auf der Hong Konger Buchmesse: „Nein, auf dem Festland, in der Volksrepublik, ist doch viel mehr los!“. Und wenn er woanders leben würde, dann würde der Irak oder Nordkorea wohl besser zu ihm passen. Hong Kong sei für ihn einfach zu merkwürdig, sogar die Vögel würden frei herumfliegen, ohne Angst. Das sei er einfach nicht gewohnt.   Die sozialen Probleme auf dem Festland sind Li Chengpengs Kapital. Sein Roman „Li Kele widersetzt sich dem Abriss“ verkaufte sich in sechs Monaten eine halbe Million Mal. „Chinas erster Roman über Zwangsräumung“ steht plakativ auf dem Cover. Das Buch thematisiert das Schicksal der sogenannten „Nagelhaushalte“, die sich dem drohenden Abriss widersetzen, indem … Read entire article »

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Doppelpod-Besucherstatistik

Doppelpod-Besucherstatistik

<Sven Hänke> In zwei Jahren Doppelpod: Über 1.5 Mio Seitenaufrufe und eine halbe Millionen Besucher. Das freut uns! Was ist Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit uns über den Artikel! Einfach einen beliebigen Namen und eine beliebige E-Mailadresse angeben, den Captcha abtippen und den Kommentar veröffentlichen. <Sven Hänke> In zwei Jahren Doppelpod: Über 1.5 Mio Seitenaufrufe und eine halbe Millionen Besucher. Das freut uns! Was ist Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit uns über den Artikel! Einfach einen beliebigen Namen und eine … Read entire article »

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Volkswagen für die Volksrepublik

<Sven Hänke> Guck mal Deutschland, für wen Martin Winterkorn seine schicken Sportwagen bauen lässt. Sowohl für Audi (seit 2011, Quelle: Wikipedia), als auch für Porsche ist China inzwischen Absatzmarkt Nummer Eins. Ein Herz und eine Seele, die Herren des hausfrauenpanzerproduzierenden Gewerbes und ihre Kunden. Wie war das noch? Volkswagen, der Wagen des Volkes und China, die sozialistische Volksrepublik. Darauf ein Glas Moët & Chandon. Ka-Ching! Für die Leser, die nicht hinter der GFW sitzen, hier das Youtube-Video. Was ist Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit uns über den Artikel! Einfach einen beliebigen Namen und eine beliebige E-Mailadresse angeben, den Captcha abtippen und den Kommentar veröffentlichen. <Sven Hänke> Guck mal Deutschland, für wen Martin Winterkorn seine schicken Sportwagen bauen lässt. Sowohl für Audi (seit 2011, Quelle: Wikipedia), als auch für Porsche ist China inzwischen Absatzmarkt Nummer Eins. Ein Herz … Read entire article »

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#4 China ist ein Feuertopf: Tiger, Tiger, Aspirin

<eine Podcast-Kolumne von Sven Hänke>   In diesem Text geht es um die unglaublichen Fähigkeiten chinesischer Studenten. Es geht um die unterschiedlichen Ideen davon, wie und was man an der Universität lernen sollte. Und es geht um Tiger, Potenzpillen und Aspirin. Ich habe immer gern in China in der Germanistik gearbeitet. Nichts macht doch so viel Spaß, wie ein anständiger Zusammenprall der Kulturen. Und wo findet man den sonst, wenn nicht in der chinesischen Germanistik. Zu meinen Aufgaben an der Universität gehörten auch immer die Prüfungen. Am schönsten waren immer die mündlichen Deutsch-Prüfungen im zweiten Jahr. Im ersten Jahr können die Studenten noch nicht sehr viel. Aber im zweiten Jahr, da legen sie richtig los und wollen die schönen neuen Worte, die sie alle gelernt haben, auch ausprobieren. Und das wird dann … Read entire article »

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Übersetzung: Die Befreiung von Shifang (Han Han)

<Übersetzung eines Blog-Eintrages von Han Han> Originaltext: 韩寒: 什邡的释放, 03.07.2012 Der Text von Han Han bezieht sich auf eine in den chinesischen sozialen Netzwerken und vor allem bei Weibo derzeit durch viele Fotoserien recht gut dokumentierte polizeiliche Auflösung einer Protestaktion gegen die Erbaung einer Chemie-Fabrik in Shifang (什邡, Provinz Sichuan). Han Hans Text wurde allein bei Weibo bisher fast 300.000 mal weitergeleitet. Die deutschen Online-Medien haben dieses Thema bis auf eine winzige Meldung auf Welt.de (mal wieder) verschlafen. Etwas mehr dazu findet sich im Wall Street Journal. Übersetzung: Sven Hänke Vor vier Jahren hielt ich mich nach dem Wenchuan-Erdbeben in Sichuan auf. Teil meiner verblassten Erinnerung ist, dass die Regierung einige Tage nach dem Beben entschloss, die herrenlosen Hunde zu töten, um die Entstehung und Ausbreitung von Epidemien zu verhindern. Als Hundeliebhaber bedrückte … Read entire article »

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