Doppelpod – Deutschland und China » Einträge verschlagwortet mit "Zensur"
Gibt es freie Medien chinesischer Prägung?
<von You Shi*> Das Jahr hat gerade erst begonnen und schon ist in China das Thema Medienzensur durch die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Verbot eines Artikels anlässlich des neuen Jahres wieder brandaktuell. Die vereinte chinesische Netzöffentlichkeit positioniert sich derzeit an der Seite der in Guangzhou herausgegebenen Zeitschrift Nanfang Zhoumo („Southern Weekly“). Aufbruch Das Leitmotiv des Leitartikels, der ursprünglich in der ersten Ausgabe dieses Jahres im dem Namen der gesamten Redaktion der „Southern Weekly“ erscheinen sollte, lautete „Der … Den ganzen Artikel lesen »
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#3 Chinabildblog: In die Luft gegriffen – Die Berichterstattung über die Brüste von Kate Winslet
<Sven Hänke> Der Frühling ist da und im April geht ja bekanntlich einiges drunter und drüber. Die Hormone spielen verrückt und manch ein chinesischer Mann kann selbst bei dem eher mäßig erotischen Hollywood-Schinken “Titanic” seine Gefühle nicht mehr im Zaum halten. Denn wenn man einigen Medien glauben darf, wurde die Szene, in der Leonardo Di Caprio die nackte Kate Winslet malt und man ihren entblößten Oberkörper zu sehen bekommt, von der chinesischen Medienbehörde “China’s State Administration of Radio, … Den ganzen Artikel lesen »
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Zensur als Balanceakt?
<ein Gastartikel von Martina Bölck> Mit dem Wirtschaftswunder kommt die Kommerzialisierung. Daraus aber folgt unvermeidlich die kulturelle Befreiung. (Charles Zhang, Chef des Internetportals Sohu, in: Blume: Die Zeit 21/06) Werbeeinnahmen, Einschaltquoten und Auflagenhöhe sind heute auch in China wichtige Faktoren im Überlebenskampf von Fernsehen und Presse. Diese Medien gehören zwar dem Staat, aber die Staatsgelder fließen spärlicher als früher, Subventionen werden gekürzt, es herrschen die Gesetze des Kapitalismus. Gleichzeitig hört man immer wieder, dass der Journalismus in … Den ganzen Artikel lesen »
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Randnotizen: pHrU3HL1N9$r0LL3 $7477 pHU3HrUN9$r0LL3
Es ist offenbar so, dass Ai Weiwei sein Redeverbot, wenn es denn eines gab, nicht sonderlich ernst nimmt. Hinter dem Weibo-Pseudonym Tiger Ai (艾虎子) verbirgt sich höchst wahrscheinlich der Meister der Provokation selbst. Sicher sein kann man sich natürlich nicht, aber es gibt schon einige deutliche Anzeichen. Die Anzahl seiner Follower, oder „Fans“ wie es bei Weibo heißt, steigt täglich um einige Hundert und steht derzeit bei 23.186 (Stand 29.10.2011). Nicht sonderlich viel, aber er … Den ganzen Artikel lesen »
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Wie frei ist die deutsche Presse wirklich?
<ein Vortrag von Christian Y. Schmidt> Die deutsche China-Berichterstattung ist unausgewogen und eher negativ gefärbt. Das hat die jüngst erschiene Studie „Die China-Berichterstattung in den deutschen Medien“ der Heinrich Böll-Stiftung festgestellt. Die Autoren der Studie haben verschiedene Gründe für die Unausgewogenheit genannt. Eine eurozentristische Sichtweise der Berichterstatter beispielsweise, der Hang zur journalistischen Vereinfachung oder der eingeschränkte Zugang zu den Quellen, was auch an der chinesischen Regierung liegt. Einen wichtigen Grund, so glaube ich, aber hat man … Den ganzen Artikel lesen »
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