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#6 Chinabildblog: Medien machen Angst

<Sven Hänke>
Die aktuelle Ausgabe des Focus mit der Titelgeschichte “China macht Angst” gibt erneut Anlass, darüber nachzudenken, wie man sich laut deutschem Magazin-Journalismus China und die Chinesen vorzustellen hat. Irgendwann könnten Focus und SPIEGEL sich ja wenigstens mal etwas Neues einfallen lassen, als ein ganzes Volk mit dem Bild des gefräßigen, fiesen Drachenmonsters zu dämonisieren. Und da wundert man sich dann hinterher, dass deutschen Journalisten in China mit immer mehr Misstrauen und Hass begegnet wird? Ist das den Korrespondenten denn nicht langsam peinlich, für Magazine zu arbeiten, die mit ihrer Bildersprache da weiter machen, wo Wilhelm II mit seiner Hunnenrede aufgehört hat? Merken die denn gar nicht, dass sie mit diesen Bildern den Verdacht vieler Chinesen, westliche Medien würden anti-chinesische Propaganda betreiben, immer weiter erhärten? Echt gruselig!


Der Spiegel, 1958 (Nr. 40)



Der Spiegel, 1997 (Nr. 22)



Der Spiegel, 2004 (Nr. 42)



Der Spiegel, 2005 (Nr. 32)



Focus, 2013 (Nr. 09)


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22 Responses to "#6 Chinabildblog: Medien machen Angst"

  1. OneShot says:

    Russland ist der Bär, die USA sind der Adler und die Chinesen sind eben der Drache. So What?

    1. Sven Haenke says:

      Es geht mir nicht um die vermeintlich notwendige “political correctness”. Es geht mir darum, dass Journalisten in China sich bewusst sein sollten, welche Wirkung sie auch auf Chinesen haben. Medien überschreiten heute Grenzen und sollten dem Rechnung tragen. Sicher sieht die Titelseite des SPIEGEL nicht aus wie das Deckblatt einer Doktorarbeit. Zuspitzungen sind erlaubt. Aber es bedarf nicht nur der Wahrheit im Journalismus, sondern Journalisten müssen in einer immer komplexeren Welt Fingerspitzengefühl dafür entwickeln, welche Folgen die Art ihrer Berichterstattung hat. Das ist eine schwierige Gratwaderung. M.E. sollte man sich inhaltlich nicht den Mund verbieten lassen, rhetorisch jedoch manchmal etwas weniger auf den Kot schlagen.

    2. Verhoert says:

      Klar, und der Jude ist die Krake, oder was?

    3. xiaojuan says:

      Nichts, nur der Drache sieht häßlich und böse aus, hat mir nicht gefallen.

  2. ruyudeshui says:

    Die Erfahrung zeigt: Angst verkauft sich besser als Neutralität (und auch besser als Exotismus). Welchen Wert hat da objektive Berichterstattung in einer konsumorientierten Gesellschaft noch? Das Umdenken beginnt nicht beim Spiegel oder Focus oder xy-Klatschblatt. Es beginnt, wenn überhaupt, beim Endverbraucher, dem Konsumenten (bzw. Nicht-Konsumenten).
    In diesem Sinne, danke für’s Erinnern. Immer und immer wieder.

  3. MCK says:

    Ich bin zwar weder Chinese noch Chinaspezialist, aber ich dachte eigentlich immer, daß der Drache in China positiv besetzt ist.

    1. Sven Haenke says:

      Die Chinesen bezeichnen sich oft selbst auch als “Long de Chuanren”, also als “Ahnen des Drachen”. Es steht für mich jedoch außer Frage, dass sich Chinesen bei der Darstellung auf den Titelseiten, die den Drachen ja als weltenfressendes Monster zeigen, diffamiert fühlen. Mir wird nichts anderes berichtet. Das Problem, wie bereits angedeutet, ist die selten thematisierte Tatsache, dass diese Bilder – mit der Einseitigkeit und Fehlerhaftigkeit der Berichterstattung zusammengenommen – die m.E. immer weniger werdenden Chinesen, die dem Westen gegenüber aufgeschlossen sind, weiter abschrecken und nationalistischen Kräften in die Arme treiben. Und wofür das alles? Für eine höhere Auflage.

  4. Hingucker says:

    Komisch – der Kaiser hat in seiner Hunnenrede doch gar keine Drachen erwähnt? Vielleicht, weils da gar keinen Zusammenhang gibt? Mein Gott, der Weißkopfadler auf dem einen Cover irritiert Sie doch auch nicht. Wenn man nur lang genug sucht, findet man überall einen vermeintlichen Rassismus, über den man sich aufregen kann.

    1. Sven Haenke says:

      Korrekt. Der Drache wird in der Hunnenrede nicht erwähnt. Die Hunnenrede ist hier als ein Klassiker der “Gelben-Gefahr-Rhetorik” zu verstehen, in der Wilhelm nicht nur metaphorisch hetzt, sondern ganz direkt zur Unterwerfung des Chinesen aufruft. Wenn Sie sich dazu das von Wilhelm II mit der Parole “Pardon wird nicht gegeben” versehene Bild “Völker Europas, wahrt Eure heiligsten Güter” ansehen, fällt allerdings auch die metaphorische Dämonisierung auf. Die Drachenmetaphorik ist auch nur eines von vielen Belegen für den unterschwelligen Rassismus der deutschen Magazine. Nicht selten sind auf Spiegel-Titelseiten die Gesichter von Chinesen per Bildbearbeitung gelb eingefärbt. WTF!

  5. Xaerdys says:

    Gehe ich recht in der Annahme, dass sie nicht die Darstellung von China als Drache an sich meinen, sondern eher das Problem, wie es erfolgt? Also, wenn man mal das Fokuscover nimmt: gierige Augen, weltenfressend.
    Das ist tatsächlich zu kritisieren. Der Drache selbst eher weniger, denn er ist tatsächlich einfach ein Symbol für die jeweilige Nation, wie der Weißkopfadler und der Bär. Das ist nicht nur legitim, ich bezweifle auch, dass sich die Chinesen nun ausgerechnet daran stören sollten.

    1. Sven Haenke says:

      Ja, das kann man so sagen, denke ich.

  6. Jane Downing says:

    Also wenn man sich traditionelle chinesische Drachenmotive ansieht, dann frage ich mich, wo denn hier ein Problem herbei geschrieben werden soll. Haben sich tatsächlich Chinesen beschwert, oder meint einer aus dem Westen nur, die Chinesen sollten sich gefälligst gestört fühlen?

    1. Sven Haenke says:

      Ich kann natürlich nicht für alle Chinesen sprechen. Aber aus meiner Erfahrung in unzähligen Diskussionen mit Chinesen weiß ich, dass diese Titelbilder ebenso wie die aggresive Rhetorik fast durchweg negativ gesehen wird. Es gibt sicher eine Reihe von Chinesen, die die teils dramatischen Entwicklungen in China ähnlich kritisch sehen und daher auch die Methode der Überzeichnung für angemessen halten. Ich halte es jedoch für eine große Gefahr, dass es den deutschen Journalisten nicht gelingt, für ihre oft berechtigten Kritikpunkte in China Gehör zu finden. Der Dialog bleibt immer wieder stecken, weil auch die Journalisten Stereotype bedienen. 2007 gab es sogar Protestaktionen und eine Strafanzeigen der chinesischen Akademiker in Deutschland (Titel: Die gelben Spione). Die deutsche Öffentlichkeit hat das vollkommen ignoriert. Danach haben sich viele Chinesen aus dem Dialog komplett zurückgezogen. Schade. In der chinesischen Blogosphäre gilt inzwischen das Prädikat “einigermaßen objektiv” als positives Urteil für die Erzeugnisse deutscher Berichterstattung. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat schon 2010 auf viele Probleme der deutschen Berichterstattung in einer sehr ausführlichen Studie hingewiesen. http://www.boell.de/downloads/publikationen/anhang-band-china-studie_neu.pdf Wie wäre es, wenn man sich das bei FOCUS und SPIEGEL einmal durchlesen würden?

    2. Sven Haenke says:

      Ach und noch etwas: Ich bin sicher kein Fan der chinesischen Regierung, das ist ein Haufen korrupter Knalltüten (sorry Opa Wen), aber es ist schon komisch, dass es seit Deng Xiaoping keiner mehr auf ein SPIEGEL-Coverbild geschafft hat. Zum Vergleich: Bei den USA-Titeln findet man ständig Gesichter der Präsidenten. Bei China stattdessen Roboter-Terrakota-Armeen, Drachen und anonyme Massen. Bloß nicht zu menschlich an China herangehen? Oder was soll uns das sagen? Warum nicht mal Han Han aufs Cover, oder Li Kaifu, oder Li Chengpeng – immerhin die meistgelesenen Menschen des Planeten. Stattdessen diese mythologische Märchenbebilderung. China ist ein schmutziger und verlogener Ort, aber Georg Blume hatte Recht. China ist kein Reich des Bösen

  7. Walter says:

    Ich sehe es wie viele hier, die Titelseiten zeigt doch auch Bewunderung über eine “Wirtschaftsmacht” China. Wichtig doch das im Beitragsinhalt keine Märchen/Lügen erzählt werden.

    1. Sven Haenke says:

      Ich sehe das anders. Journalismus befindet sich immer im Spannungsfeld zwischen 1. verändern (positive Einflüsse auf die Gesellschaft als Ganzes ausüben), 2.verkaufen (ein Journalist ist seinem Arbeitgeber bzw. Medium gegenüber verpflichtet, den Markt zu bedienen) und 3. beschreiben (der Journalist sollte die Sachlage angemessen erfassen). Was Sie sagen und was auch z.B. SPIEGEL-Korrespondent Andreas Lorenz behauptet hat, dass diese Magazin-Berichte keine sachlichen Fehler enthalten und daher nicht kritikwürdig sind, ist vollkommen abwegig und verkennt die Aufgabe eines Journalisten. Abgesehen davon finden sich hier auch sachliche Fehler: Volkswagen hat nur 48.000 Mitarbeiter in China? (Focus S. 57) Echt? Schön wäre es. In Wirklichkeit sind es doch viel mehr. Es sind v.a. deutsche Firmen, die durch hoch-profitable Joint Ventures ihr Know How nach China transferieren. Stellen Sie sich mal vor, Bayern München würde aus Kostengründen beim FC St. Pauli trainieren. Das Training wird zusammen durchgeführt. Und dann soll St. Pauli in den Pflichtspielen aber bitte nicht so spielen, wie Bayern, weil das ja geklaut ist. Ja, sollen sie sich denn bei der Taktikbesprechung die Ohren zu halten, die St. Paulianer? So einfach ist das alles sicher nicht und Industriespionage ist ein ernstes Thema, aber mich nervt die Einseitigkeit und Oberflächlichkeit der Analyse, deren Ergebnisse dann auch noch drastisch und überzeichnet dargestellt werden. Dann geht es nämlich nur darum, auf dem deutschen Markt die Maganzine zu verkaufen. Dann wird die Öffentlichkeit im wahrsten Sinne “für dumm verkauft”.

  8. me says:

    Bewunderung für die Wirtschaftsmacht China? Mitnichten. Angst vor der Wirtschaftsmacht China wohl eher.
    Hier wird nichts anderes gemacht, als das was immer gemacht wird: Angst vor “dem Fremden” zu schaffen. Mit einfachen Symbolen und Worten, damit es der Spiegel/Focus Leser auch kapiert. China=Fremd=Böse. Und vor allem: Andere Wirtschaftsmacht=Böse.Kein Unterschied zur Bild. Und wenn man sich nicht am Drachen stört, warum ist das Wort “China” in gelb gehalten? Zufall?
    Abgesehen davon, lieber Focus: “Spionage-Rohstoffjagd-Aufrüstung”. Machten und machen es USA,Deutschland und andere große Industriestaaten anders? Nein! Oder wie sind “Wir” zu “Unserem” Wohlstand gelangt? Durch Nachhaltigkeit, Vernunft und Menschenfreundlichkeit?
    Interessant ist außerdem, das konkrete Menschenrechtsverletzungen in China nicht explizit angesprochen werden. Politische Morde,Folter,Inhaftierungen etc. Scheint nicht so schlimm zu sein.
    Schlimmer scheint nur, wie immer, zu sein, das mal jemand anders am Zug ist als das nordalpine Westeuropa und Nordamerika.

  9. yas says:

    Zwar ist dieses Thema ebenso wichtig wie interessant, leider wird der Artikel (und ebenso deine nachfolgenden Äußerungen in den Kommentaren) ihm in meinen Augen aufgrund aufgrund der emotional aufgeladenen Darstellung (Hunnenrede, Rassismus, gruselig, höhere Auflage, usw.) und der fragwürdigen suggerierten Zusammenhänge (Hass und Misstrauen gegenüber deutschen Journalisten wegen ein paar – teils uralter – Magazintitel?, dummes Fußballbeispiel, …) nicht gerecht.

    Ich vermag auch von der angesprochenen Dämonisierung auf den SPIEGEL-Titelbildern wenig erkennen. Statt dessen sehe ich eine schnell erfassbare bildliche Umsetzung des gewählten Themas. Es ist eher das Thema selbst (das ja jeweils immer mit der Machterweiterung Chinas im Zusammenhang steht), das hier den aggressiven Grundton vorgibt. Und, sich über den FOCUS aufzuregen ist ebenso sinnfrei, wie ihn zu lesen. Mir entlockt dieser vermutliche Auslöser dieses Artikels nur ein Schulterzucken (und Bedauern, dass sie dem Drachen als Overkill nicht auch noch ein paar Kommunismussymbole mitgegeben haben, das hätte den Spaß erhöht). Ach ja, und “warum nicht mal Han Han aufs Cover, oder Li Kaifu, oder Li Chengpeng?” Weil die in der BRD keiner kennt. So einfach.

    Trotzdem ärgert mich ebenfalls, wie ich von den deutschen Medien über China informiert werde. Das betrifft sowohl die Themenauswahl als auch die Tiefe der Berichterstattung. Ich habe nie das Gefühl, zu erfahren, was in China passiert. Noch dazu ist für die chinesische Blogosphäre mein Chinesisch zu schlecht. So kann mich jeder Chinese in einer Diskussion über Politik, Gesellschaft oder was auch immer in China mit der Bemerkung abwürgen, ich hätte ja keine Ahnung, da ich ausschließlich die Informationen deutscher, im besten Falle außerdeutsch-europäischer Informationen goutieren würde. Nett ist das nicht, aber recht hat er.

    Deshalb finde ich den von dir verlinkten Bericht der Böll-Stiftung interessant (auch wenn ich ihn mir von einer politisch unabhängigen Insitution gewünscht hätte). Leider enthält der Link nur den Anhang zum eigentlichen Bericht mit einem Haufen wüster Tabellen. Auf die Schnelle konnte ich den Bericht selbst nicht finden, hast du dazu noch einen Link parat?

    Trotz meiner Kritik – Bildblog schickt mich manchmal hierher, und ich finde hier immer Interessantes. Weiter so!

    1. Sven Haenke says:

      Danke. Hier finden Sie den Link. http://www.boell.de/publikationen/publikationen-china-berichterstattung-medien-9409.html Und zu der emotional aufgeladenen Darstellung: Es ist ja nicht so, dass nicht seit einer gefühlten Ewigkeit darüber sachlich und tiefgründig diskutiert wird. Seit Jahren finden Diskussionsveranstaltungen zu dem Thema statt, wird die inhaltliche Einseitigkeit und polternde Rhetorik der deutschen Medien sachlich und unaufgeregt diskutiert. Ich war immer der Meinung, dass man Feuer nicht mit Feuer bekämpfen kann, aber ich habe meine Meinung geändert. Manchmal, nicht immer, aber manchmal gehört auf einen groben Klotz auch ein grober Keil. Die vierte Macht im Staat sind die Medien. Aber auch der vierten Macht muss man auf die Finger schauen und draufhauen, wenn sie nach der Keksdose greift. Aber ich gelobe Besserung. Und keine Angst: weder Ken Jebsen, noch Henryk M. Broder gehören zu meinen Vorbildern;)

    2. yas says:

      Vielen Dank für den Link. Nach Lesen der Zusammenfassung sehe ich in der Publikation manche Übereinstimmung mit meinen dilettantischen Beobachtungen. Ebenfalls interessant sind die dort verlinkten Pressereaktionen. Deren Einwände insbesondere zur Praktikabilität der gemachten Vorschläge sind nicht ganz unberechtigt. Auf der anderen Seite sieht man aber auch wieder die Schwierigkeiten, die Journalisten so oft im Umgang mit Kritik von außen haben, und die mir schon immer negativ auffallen.
      Im Übrigen war ich mir über die anhaltenden Diskussionen über das Thema gar nicht so im Klaren, werde aber in Zukunft darauf etwas mehr achten.

  10. Cornelius Mueller says:

    Zitat: ‘China (wird) in der deutschen Presse als potentieller „Feind der bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse“ dargestellt’
    Guenter Amendt in ‘ China. Der deutschen Presse Maerchenland’, 1968
    Da hat sich wohl in der Zwischenzeit nicht viel geaendert, allenfalls koennte man, insbesondere nach der Lektuere des Focus Artikels, zu der Ueberzeugung kommen, dass China sich mittlerweile vom ‘potentiellen Feind’ zum tatsaechlichen Gegner auf vielerlei Ebenen entwickelt hat. Da ist dann alles recht, siehe SPON vom 5. Maerz 2013: ‘Bakterien-Fund in China – Ikea stoppt Verkauf von Mandelkuchen’. Da ist die negative Assoziation in der Ueberschrift erstmal hergestellt, nur wer sich die Muehe macht, den Artikel bis zum Ende zu lesen erfaehrt dann, dass das mit China relativ wenig zu tun hat. So mancher Leserbriefschreiber hat das aber nicht geschnallt (nicht gelesen?) und hat trotzdem eine Meinung. Die Methode ist also wirksam, wenn das dann in einem anderen Land passiert, schreibt man gerne von Indoktrination, Zensur oder Gehirnwaesche.

  11. gähner says:

    8 jahre seit dem letzten. gähn

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