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Meine acht Glücks-Tipps zum Chinesisch-Lernen

<Sven Hänke>

Fotonachweis: IvanWalsh.com (CC BY-SA 2.0)

Wir sollten der Wahrheit ins Auge blicken. Uns Deutschen fehlen sprachkundige Vermittler. Chinas wirtschaftlicher Aufschwung wird zwar begleitet von einer medialen Aufmerksamkeit sondergleichen. Die deutsche Industrie befindet sich in weiten Teilen gar in einem nahezu entrückten Zustand, einem wahren China-Rausch. Sprachlich und kulturell jedoch hat sich bisher kaum etwas bewegt. Die Chinesen sind heute mit Abstand die größte Gruppe ausländischer Studierender in Deutschland. Die Zahl der deutschen Studenten, die in China eine Universität besuchen, steigt zwar, aber die Aufenthalte sind meist relativ kurz und die Studenten sind so gut wie nie ins reguläre Studium integriert.

 

Aber nicht nur die Studentenzahlen sprechen eine eindeutige Sprache der Sprachlosigkeit. Das Sprachdefizit ist vielerorts spürbar. Viele Journalisten, die sich professionell mit China beschäftigen, können keine chinesischsprachige Tageszeitung lesen, geschweige denn einer Internetdiskussion folgen. Auch der weitaus größte Teil der Entsandten, die bei Siemens, VW oder der deutschen Botschaft arbeiten, kommt in fünf und mehr Jahren über das Anfängerniveau nicht hinaus. Und auch nicht alle Sinologen sind nach dem Studium in der Lage, sich in China auch zu komplexeren Themen verständlich zu äußern.

Natürlich hat das vielfältige Gründe. Man hat viel zu lange an einer Orchideen-Sinologie festgehalten hat, die Langzeichen, Tang-Gedichte und Konfuzius-Interpretationen wichtiger fand als modernen, kommunikativen Sprachunterricht. „Chinesisch als Frendsprache“ ist eine Disziplin, die noch immer in den Kinderschuhen steckt – in Deutschland und auch in China selbst. China ist im Bereich Didaktik in weiten Teilen ein Entwicklungsland und nur langsam werden moderne linguistische Erkenntnisse für den Sprachunterricht nutzbar gemacht. Wer einmal einen Sprachkurs an einer chinesischen Universität besucht hat, wird mir wahrscheinlich zustimmen, dass die didaktische Methodik oft dem Lateinunterricht in den 50er-Jahren ähnelt. Ein weiteres großes Problem sind kulturelle Barrieren, die die Integration in die chinesische Gesellschaft und den persönlichen Kontakt mit Chinesen erschweren können. Der wichtigste Grund liegt jedoch auf der Hand: Chinesisch ist verdammt schwer.

Chinesisch zu lernen kostet eine Menge Zeit und man muss bereit sein, einige Mühen auf sich zu nehmen. Sprachlernsysteme wie „Rosetta Stone“ mögen suggerieren, dass man jede Sprache auf ganz natürliche Weise lernen kann, aber das Zeichen-Pauken wird auch Frau Stone einem Lernenden nicht abnehmen können. Sicherlich sollte man mit Spaß bei der Sache sein, aber die typischen Schwierigkeiten bei der Beherrschung von Zeichen und Tönen überwindet man unter anderem durch relativ passives, tausendfaches Wiederholen. Die Anwendungsbedingungen dieser Zeichen hingegen erschließen sich effizient oft erst in konkreten kommunkiativen Situationen.

Ich habe vor einiger Zeit den neu-konzipierten HSK-Test der Stufe 5 mit 249 von 300 Punkten (Hörverständnis 99 von 100) bestanden. Das macht mich sicher noch nicht zu einem zweiten Da Shan, aber es ist immerhin die zweithöchste Stufe dieses landesweiten, staatlichen Tests, der ansatzweise mit dem amerikanischen TOEFL und dem deutschen TestDaf vergleichbar ist. Weil acht bekanntlich die chinesische Glückszahl ist, hier nun meine acht hoffentlich glücks- und erfolgsbringenden Tipps für den Lernerfolg:

1. Tipp
Beschäftigen Sie sich von Anfang an intensiv mit den Zeichen. Ich halte den Weg, den einige renommierte deutsche Lehrinstitute gehen, Chinesisch anfangs auf der Grundlage von Pinyin zu lernen, für eine Abkürzung, die sehr schnell in einer Sackgasse enden kann. Chinesisch beruht auf Zeichen, Chinesen denken in Zeichen und Pinyin ist nur ein Hilfsmittel. Wenn Sie Chinesisch nicht nur für den Urlaubsgebrauch lernen wollen, müssen Sie die Zeichen lernen. Je früher, desto besser.

2. Tipp
Versuchen Sie die Grundlagen der Zusammensetzung der Zeichen zu verstehen. Machen Sie sich damit vertraut, wie diese komischen Dinger funktionieren. Lernen Sie die Radikale und die Strichreihenfolge. Sehr gute geeignet für Anfäger ist dieses Lehrwerk. Der grundlegende Zeichenaufbau wird sehr gut erklärt und zudem gehört die phonetische Einführung zu dem Besten, was mir bisher begegnet ist: “Chinesisch multimedial. Der CD-ROM-Sprachkurs für Einsteiger

3. Tipp
Schreiben Sie die Zeichen. Ganze Texte aber vor allem auch einzelne Zeichen. Immer wieder. Durch die Bewegungen der Hand verinnerlichen Sie die Konstruktion des Zeichens. Achten Sie mal darauf, wie oft Chinesen in der Luft oder auf dem Tisch mit dem Finger Zeichen malen, um sich diese zu vergegenwärtigen. Auch Chinesen lernen die Zeichen vor allem durch Wiederholung. Das Ergebnis vielfach wiederholten Schreibens ist, dass nicht nur der visuelle Eindruck, sondern auch die motorischen Abläufe der Hand gespeichert werden und das Zeichen besser memoriert wird.

4. Tipp
Nutzen Sie moderne Technik. Wenn Sie die Komposition der Zeichen und die Strichreihenfolge verstanden haben, besorgen Sie sich ein Handy mit Strich- oder Handschriften-Eingabe. Früher war es durch die komplizierte Methodik, ein Zeichen in einem herkömmlichen Wörterbuch nachzuschlagen, unglaublich zeitaufwändig, ein unbekanntes Zeichen zu identifizieren und zu übersetzen. Heute machen einem IPhone und Konsorten das Leben deutlich leichter. Mein persönlicher Geheimtipp: Lernen Sie Wubihua. Mit dieser selbst unter Chinesen eher ungebräuchliche Eingabemethode finde ich jedes noch so komplizierte Zeichen in weniger als zehn Sekunden. Ein weiteres nahezu unverzichtbares Tool ist Wenlin. Diese Software erlaubt es, ganze Texte dort hineinzukopieren und die Übersetzung der Zeichen und Zeichenkombinationen ins Englische nur durch das Herüberfahren mit der Maus anzuzeigen. Über ähnliche Funktionen verfügen zwar inzwischen auch einige Smartphone-Apps, aber Wenlin ist in Bezug auf Umfang und Genauigkeit des Wortschatzes unschlagbar. Selbst Chinesen staunen darüber, wie viele seltene Chengyu (idiomatische 4-Wort-Redewendungen) Wenlin erkennt und korrekt übersetzt. Faszinierend ist allerdings auch die Chinesisch-App von Pleco. Das geht schon ein wenig in Richtung „Raumschiff Enterprise“

5. Tipp
Machen Sie viele Hörübungen. Hörverständnis ist der entscheidende Schlüssel zur Sprache. Nutzen Sie das Internet und die vielfältigen Möglichkeiten, sich durch natürlichsprachige Dialoge mit den fremden Klängen vertraut zu machen. Auf Deutsch gibt es solche Angebote meines Wissens bisher nicht, aber im englischsprachigen Bereich wird man schnell fündig. Chinesepod.com ist der ungeschlagene Champion. Leider sind die meisten Dialoge seit einigen Jahren kostenpflichtig, aber vielleicht finden Sie ja jemanden, der ältere Folgen heruntergeladen hat, als sie noch kostenlos waren. Es gibt inzwischen weit über tausend Chinesepod-Dialoge für alle Lernerstufen. Mit Popupchinese.com hat sich ein ehemaliges Mitglied von Chinesepod selbsständig gemacht und füllt die Lücke, die Chinesepod auf dem No-Budget-Markt hinterlassen hat. Ich persönlich ziehe das Original mit der zauberhaften Jenny Zhu weiterhin vor. Ah, diese Stimme!

6. Tipp
Sprechen Sie. Sprechen Sie die Dialoge nach. Werden Sie ein Papagei! Suchen Sie sich einen chinesischen Tandempartner und quatschen Sie drauf los, was das Zeug hält. Aus Fehlern wird man klug und die lustigsten und peinlichsten Pannen vergisst man nie. Auch ich habe anfangs geglaubt, dass die Töne nicht immer so wichtig sind. Heute weiß ich, dass gerade die richtigen Töne für das Verständnis grundlegend sind. Üben Sie daher die Töne. Und gerade wenn man richtig daneben liegt, ist der Lerneffekt am größten. Ich werde wohl nie mehr vergessen, dass man das chinesische Wort für Hase im vierten Ton ausspricht. Gleich in der ersten Woche wollte ich mein Gegenüber informieren, welchem chinesischen Tierkreiszeichen ich angehöre. Wegen meiner falschen Töne sagte ich: „Ich bin ein Glatzkopf“. Das Lachen klingt noch heute in meinen Ohren.

Wir amüsieren uns uns oft über das urkomische „Chinglish“ oder das „Deunesisch“ der Chinesen. Aber diese Lernersprache ist der Weg zum Erfolg. Es mag einem erfolgreichen und angesehenen Manager nicht gefallen, plötzlich zu klingen, wie ein Dreijähriger, der sich mit seinem Freund in der Sandkiste unterhält. Aber es ist unvermeidlich und der einzige Weg.

7. Tipp
Machen Sie das, was Ihnen Spaß macht. Jeder hat andere Interessen. Finden Sie Ihren eigenen Weg zur Sprache. Jemand, der gern Popmusik hört, sollte sich mit den Texten der chinesischen Bands beschäftigen. Filme, Kalligraphie, Tee, chinesische Neujahrsbilder, egal was es ist – versuchen Sie ihre Interessen mit der Sprache zu kombinieren. Ich selbst lese seit ganz gern Comics. Seit einiger Zeit lese ich Tim & Struppi allerdings nur noch auf Chinesisch.

8. Tipp
An einem längeren China-Aufenthalt oder einem strukturierten Sprachkurs führt eigentlich kaum ein Weg vorbei. Wer es sich leisten kann, sollte Privatstunden nehmen, aber auch im Klassenverband macht man schneller Fortschritte als im stillen Kämmerlein. In China gibt es viele Sprachschulen, die guten Gruppen-Unterricht teilweise schon für 50 RMB in der Stunde anbieten. Es muss also nicht einmal teuer sein.

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Written by Sven Haenke

Sven Hänke war fünf Jahre DAAD-Lektor an der University of International Business and Economics (UIBE) in Beijing. Derzeit forscht er an der Humboldt Universität zu Berlin zum Thema Zeit-Metaphorik im Deutschen und Chinesischen. Seine Texte hier auf Doppelpod sind unter Creative-Commons 3.0 lizensiert. Sie sind geistiges Gemeingut – virtuelles Weltkulturerbe sozusagen. Sie können sie ausdrucken, weiterleiten, tweeten, verschenken, auf File-Sharing-Plattformen mit ihren Freunden teilen, in Foren posten, auf Ostereier drucken, ein Libretto daraus machen, ins Molwanische übersetzen, oder was Ihnen sonst noch einfällt. Nur Geld verdienen dürfen Sie damit nicht.

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8 Responses to "Meine acht Glücks-Tipps zum Chinesisch-Lernen"

  1. Jan says:

    Zu Tipp 1: Ich sehe dies ähnlich. Pinyin ist nur ein Hilfskonzept, dass das Verstehen der Schriftzeichen erleichtert, aber nicht eine für sich alleine stehendes Sprachsystem ist. Das Lernen von Schriftzeichen ist tatsächlich die mühsamste Aufgabe beim Chinesisch-Lerner, ist aber auch, so finde ich, der schönste Teil. Sobald man erkennt, welche Geschichten sich in den Schriftzeichen verstecken, welchen bildhaften Hintergrund die Radikale haben, wird diese Sprache tatsächlich lebendig.
    Zu Tipp 5: eine kleine Liebeserklärung an Chinesepod – anders als viele Lehrbücher arbeitet Chinesepod mit dem alltäglichen China, gibt auf allen Niveaustufen Dialoge wieder, die man wirklich im Alltag braucht. Es erweitert den Wortschatz um sinnvolle und hochaktuelle Begriffe. Und Jenny…ach!

  2. (wie immer ist es köstlich, was und wie Sie schreiben! ich las es mit großem Vergnügen, aber auch Erstaunen, weil ich nicht wußte, daß so viele, die sich professionell mit China befassen, kein oder kaum Chinesisch können)

    Zu Ihrem Tip “Wenlin” – ich benutze es täglich, Wenlin hat auch eine flashcard-Funktion, mit der man (jedenfalls aus meiner Sicht) die chinesischen Schriftzeichen üben kann, man muß die Flashcards allerdings selbst erstellen (was ja auch schon ein Lern- und Übungselement ist).

    Wenlin hat auch eine Schreibfunktion, man kann Schriftzeichen eingeben, die dann erkannt werden, man muß lediglich die richtige Anzahl der Striche eingeben, die Reihenfolge darf bei Wenlin auch mal falsch sein (bei unbekannten Zeichen hilfreich)

    P.S.: nicht, daß jemand glaubt, ich könne Chinesisch lesen … ich kann lediglich mit Hilfe des PinYin und der Software sogou auf meinem Laptop und in meinem Handy chinesisch das schreiben, was ich sonst sprechen kann, also sehr beschränkt. Von Herrn Hänke’s Level bin ich meilenweit entfernt.

  3. Bert Kammhuber says:

    Mir gefallen die Tipps 1 bis 3, also Zeichen lernen, lernen und nochmals lernen. Mir sind in mehr als 20 Jahren immer wieder Typen begegnet die dachten es geht auch ohne Zeichen. Keiner von denen hat am Schluss wirklich Chinesisch gelernt.

    Heute ist das Problem nun bei Tipp 4: Ich begegne solchen Typen die denken: “Mit meinem Apfel oder sonst einem Gadget kann ich alles übersetzen, ich muss nicht mehr Zeichen lernen“. Sie werden auch scheitern.

    Tipp 7 ist wichtig ab dem zweiten Studienjahr: Ohne ein wirkliches Interesse an etwas das es nur in China gibt erreicht man kaum jene Stufe wo man locker in das Buchgeschäft geht, und gleich mehrere Bücher auf einmal zum Lesen kaufen wird.

    1. Sven Haenke says:

      Danke für den Hinweis. Ich glaube auch, dass die technischen Hilfsmittel eher für die Lerner Sinn machen, die in China leben und denen ohne schnelle, technisch unterstütztes nachschlagen der Vokabeln Vieles verschlossen bleibt. Man sollte diese Gadgets nicht überberwerten und sie verleiten mit Sicherheit dazu, die Mühen des Zeichenlernens aufzuschieben.

  4. Michael says:

    Ich finde dass gerade die Schriftzeichen die Sprache exotisch und interessant für Anfänger macht. Ein reiner pinyin-Anfängerkurs ist sicher nicht so anziehend.

    Man kann sich bei der Anfängerdidaktik aber nicht nur danach richten. Ältere Lehrbücher wie “Chinesisch für Deutsche” verleiten dazu die Schriftzeichen mit dem Vokabular zusammen zu lehren. Dadurch bekommt der Schüler von der ersten Stunde an viele komplexe Zeichen ohne grafischen Zusammenhang vorgesetzt. Wenn der Lehrer fordert, dass die Schüler das Vokabular immer mit den Zeichen lernen, dann ist die Folge v.a. dass der Aufbau des Vokabulars und damit der Verständigungsfähigkeit im Vergleich zu anderen Sprachen extrem langsam geht und bei vielen die anfängliche Motivation nach einigen Monaten in Frustration umschlägt. Mit der Methode quälen sich ein paar Vollzeit-Chinesischstudenten durch, aber der Rest wirft hin und sucht sich ein anderes Hobby.
    Ein moderneres Werk von Joel Beilassen und Zhang Pengpeng ist noch extremer: “A Key to Chinese in Speech and Writing”. Populär in Frankreich; von Anfang an kein Pinyin unter den Texten. Sieht modern aus, aber selbst der Koautor Zhang Pengpeng hat letztendlich nach 25 Jahren Lehrerfahrung diesen Ansatz als einen Fehler bezeichnet und rät davon ab. Sein aktuelles Konzept: Trenne am Anfang das Vokabular unbedingt von der Zeichenschule. Mit “Intensively Spoken Chinese” lernt der Schüler Kommunikation und Basisvokabular v.a. mit pinyin. Schwerpunkt Töne, Sprechen, Verstehen. Zeichen werden angegeben, müssen aber nicht gelernt werden. Gleichzeitig findet eine Einführung in das Zeichensystem statt (“Most common chinese radicals”), aber unabhängig (!) vom Vokabular des Sprechkurses. Erst in der zweiten Stufe (“Rapid Literacy in Chinese”) werden die beiden zusammengebracht und der Kurs stellt voll auf Zeichen um.
    Ein ähnlicher Ansatz ist in Japanisch normal: fange mit Lautzeichen (hiragana & katakana) an, baue Basis Vokabular und Sprechfähigkeit auf, gib gleichzeitig aber unabhängig vom Vokabular eine Einführung in Kanji, und füge sie dann Schritt für Schritt in die Lerntexte ein. Ab dann macht Zeichenbüffeln Sinn.

    1. Sven Haenke says:

      Vielen Dank für den fachkundigen Hinweis. Der Ansatz, bei dem die Zeichen von Anfang an Teil des Lehrmaterials sind, aber das Zeichenlernen gesondert stattfindet, scheint mir sinnvoll. Denn Chinesen lernen die Zeichen ja auch auf diese Weise. Ständiger Kontakt mit den Zeichen ohne Lernzwang plus Zeichen-Pauken im Unterricht. Das ist der Weg, auf dem die Chinesen zu ihrer Zeichenkompetenz gelangen. Aber das Problem, dass man im Vergleich zu anderen Sprachen in vielen Bereichen extrem langsam vorankommt, lässt sich m.E. nicht umgehen. Studierfähigkeit ist für chinesische Deutschlerner schon mit 800-1000 Unterrichtsstunden zu erreichen. Für deutsche Chinesischlerner kann man von ca. 1600-2000 Stunden ausgehen, unabhängig davon, welche Methode man verwendet. Chinesen haben durch ihren meist recht intensiven Englisch-Unterricht und den Kontakt mit westlicher Kultur und Denkweise einen deutlichen Vorsprung.

  5. Jan H says:

    Hallo,

    ich habe mir Software geschrieben, die dabei hilft, das Schreiben, Uebersetzen, und Hoerverstaendnis in Mandarin zu ueben. Hier sind Demo videos

    http://www.youtube.com/watch?v=KF792_qaD1g

    http://www.youtube.com/watch?v=3F06TdnnOjQ

    Leider bin ich noch nicht ueber 1100 Zeichen hinausgekommen, weil ich nach 1 1/2 Jahren erstmal was anderes machen musste.

    Viele Gruesse,
    Jan

  6. trevy says:

    Hallo,nachdem ich den Artiel gelesen haben,bin ich echt ergreifend aus dem Emotion der Kultur,weil ich eine Chinesin bin.
    1′”Zeit”,dazu haben Sie voellig recht.Jeder Erfolg hat seine Geschicht,aber Zeit ist immer begleitet.
    2′”Chinesisch beruht auf Zeichen”.Stimmt.Vom originalen Anfangen an exisiert Chinesisch als eine gemaltes Zeichnen des Gegenstand,dann wurde die allmaehlich vereinfacht bis hin zu den heutigen Gebilde.Als die Form des Zeichen wurde sie bestimmte Bedeutung ausgestattet,die besser verstehen werden sollte,wenn man die originale chinesisch Buecher lesen wuerde.Zum Vergleichen ist Pinyin vielzu spaeter zu entstehen.Pinyin als ein mittel ist hilflich der Sprache zu popularisieren und laesst meherer Leute zum Einstieg leicht ermoeglichen.
    Alle dings lernen wir in der Schule zugleich die Beiden.Mit der Hilfe von Pinyin koennen wir schneller die Aussprach der Schrift kennen oder im Woertbuch nachschlagen,aber Pinyin hat keine bemerkenswerte Wirkung zum Verstaendnis der bedeutung der schrift.Dann muessen wir jedenfalls Zeichnen lernen,um schreiben und nachdenken zu koennen.Mann koennte sich sowie merken:jedes Zeichnen ist wesentlich ein Symbol eines wahren Gegenstand,zudem besteht jedes Zeichnen aus ein Paar grundlegenden Stuecke,die “Strich,Radikal” genannt werden.Aus meiner Sicht ist Strich der ganze erste Grundlage. Im Grundsatz:
    1′Mache einfache Zeichnen bestehen nur aus einigen Strich.
    Beispeilweise 三、尺、非、一、日、之、门、口、月、心、水、木、手、田、大、小usw.
    2′Ausserdem, machmal bildent die zusammensetzung der einigen Strich ein Radikal,obwohl sie kein Zeichen gestaltet kann.
    Beispeilweise 艹、灬 、刂 、钅、饣、宀、彳、卩、 冫、纟usw.
    3′Mache einfache Zeichnen koennen auch als festgesetzte Radikals benutzt werden oder werden zur Evolution des Radikals entwicklt.
    Beispeilweise 日、月、门、口、心、水–氵、木、手–扌、田usw.
    **Auf diesen Aspekt ist Radikal wesentlich auch die Zusammensetzung der einigen Strich.
    4’weiterhin,ist sich der Grossteil der ein bisschen komplizierteren Zeichnen aus ein bis drei Radikale zu bestehen.Beispeilweise昌、晶、明、间、问、闷、吕、回、品、思、沐、涓、林、森、扣、扪、闸、阳、冰、钥、细、苗、宙usw;
    oder machmal kombiniert ein Radikal mit ein Paar Strich zu einem Zeichnen.Beispeilweise 旦、且、组、术 usw.
    Auf dieser Basis sollte mann auf der Strichreihenfolge und Konstruktion achten,um die Chinesisch richtig und schoene zu zeichnen.
    Wenn mann eine hoeher Niveau erreichnet wuerde,koennte sich nach Poem oder Literatur umsetzen zu erfahren oder mit eimen Tradination das Begreifen der Kultur zu vertiefen.So Sprachelernen fuer mich ist ein preziptiver Prozess,in dem ich die Essenz unablaessig abtasten gleichzeitig nachhaltig fuehlen soll.
    viele Erfolgreich

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