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Kommentar: 7/23 – Das Ende der Phrasen

<ein Kommentar von Sven Hänke>

credit: http://www.sxc.hu/photo/1182569

Weitgehend unbemerkt von der medialen Öffentlichkeit Deutschlands findet derzeit ein Quantensprung in der chinesischen Debattenkultur statt. Die Zugkatastrophe in Wenzhou, bei der nach derzeitigem Kenntnisstand 39 Menschen starben und fast zweihundert verletzt wurden, veranlasst immer mehr Chinesen, offen ihre Meinung und Kritik zu äußern.

Die ausführlichsten deutschsprachigen Informationen zu diesem Thema findet sich online derzeit hier.

Die chinesischen Mikroblogs kennen im Moment kaum ein anderes Thema als diesen “Unfall” und die kommunistische Führung sieht sich einer kritischen und gebildeten Internetöffentlichkeit gegenüber, die alle Mittel der neuen Medien benutzt, um Schlampigkeiten und Vertuschungsversuche der verantwortlichen Behörden und der Partei-Oberen offenzulegen.

Aber, und das ist das Neue, die Kritik am prestigeträchtigen Fortschrittswahn im chinesischen Wirtschaftswunderland schwappt langsam aus den Mikroblogs auch in andere Bereiche über. Sie schwappt jedoch zur Zeit nicht auf die Straße, wo ihn viele ausländische Medien- und Regierungsvertreter sicher gern sehen würden. Die Fragen und Diskussionen über den Zustand der Institutionen, die die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt lenken, schwappt über in die politischen Fernsehsendungen, in die Zeitungen und in die Büros. Vorsichtig noch, aber immer häufiger werden in den Situationen, in denen früher Phrasen gedroschen wurden, ernsthafte und kontroverse Debatten geführt.

Die Wut hingegen macht sich fast ausschließlich im Internet Luft. Selbst Chinesen wundern sich derzeit über die Schizophrenie der chinesischen Öffentlichkeit. Wenn man die Mikroblogs liest, glaubt man, dass schon sehr bald der aufgebrachte Mob die Paläste stürmt. Wenn man aber auf der Straße und in den gut gefüllten Restaurants in die Gesichter blickt, dann hat man das Gefühl, dass selbst in tausend Jahren kein Chinese für eine bessere und gerechtere Zukunft auch nur einen Finger krumm machen wird.

Die wahrscheinlich beste Erklärung für dieses Phänomen ist, dass die meisten Chinesen selbst viel zu sehr verstrickt sind in das System der gegenseitigen Abhängigkeiten und sich noch immer viel mehr auf das persönliche Guanxi-Netzwerk verlassen, das ja in den meisten Fällen Kader und Beamte mit einschließt, als am Aufbau eines transparenten Rechtsstaates aktiv mitzuwirken. Wer voller Sünde ist, schmeisst keine Steine.

Die Ereignisse nach dem als 7/23 bezeichneten, menschengemachten Unglücks zeigen aber, dass im medial organisierten 21. Jahrhundert die erstarkende bürgerliche Öffentlichkeit in China nicht mehr bereit sein wird, ein System zu stützen, das nicht konsequent alle Abläufe offenlegt und nach den Fehlern sucht, die zum Tod von unschuldigen Menschen geführt haben.

Es könnte sein, dass 7/23 einen Einschnitt für die chinesische Gesellschaft darstellen wird. Die kommunistische Partei hat im Augenblick nur die Wahl, konsequent zu handeln, die Verantwortlichkeit für diesen Skandal zu übernehmen und Kritik von Innen und Außen zuzulassen, oder aber eine offen ausgetragenen Konfrontation mit dem chinesischen Bürgertum in Kauf zu nehmen. Weiterhin rote Lieder zu singen, wird in dieser Sache nichts nützen und man wird einsehen müssen, dass die Selbsbeweihräucherung der letzten Jahre auch von den Problemen abgelenkt hat, die die politische Führung Chinas, ganz egal welcher Ideologie sie folgt, zu bewältigen hat.

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Nachtrag I (30.07.2011, 01.19 GMT+8):
Nach unbestätigten Berichten in Mikroblogs hat eine Pekinger Zeitung (新京报)eben so wie viele andere Zeitung die Anweisung erhalten, ihre geplante Story über das Thema nicht zu bringen. Angeblich planen die Journalisten dieser Zeitung aber, sich den Anweisungen zu widersetzen. Sie sollen vorhaben, die erste Seite weiß zu lassen und ihre Rechercheergebnisse als Pdf-File zu verschicken. Bisher gibt es wie so oft in China nur Gerüchte, aber wenn sich diese Gerüchte bewahrheiten sollten, dann wächst sich dieser Skandal endgültig zu einem Machtkampf um die Meinungsfreiheit aus.

Es ist es sicher derzeit schwer vorauszusehen, wie diese Geschichte weitergehen wird. Aber wer weiß, vielleicht kommt es in der nächsten Zeit sogar zu einer partiellen Unabhängigkeitserklärung einiger Medien. Die Chancen für einen großen Schritt auf dem langen Weg der Twivolution stehen vielleicht gar nicht mal so schlecht.

Viele chinesische Medienvertreter haben längst erkannt, dass ihre Form der harmonisierten Nachrichtenaufbereitung sie langsam aber sicher ins gesellschaftliche Abseits katapultiert und relevante Informationen nahezu ausschließlich in den Mikroblogs verbreitet werden. Und welcher Journalist kann schon mit der drohenden Bedeutungslosigkeit seines Schaffens leben?

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Nachtrag II (30.07.2011, 03.41 GMT+8):
Die Beijinger Zeitung Xinjingbao (新京报) hat sich scheinbar entschieden, den klassischen chinesischen Weg zu gehen und ihre Kritik in Metaphern zu kodieren. In diesem Fall ist es allerdings auch für weniger gebildete Leser nicht besonders schwierig, den Code zu entschlüsseln. Auf dem Bild, das im Internet kursiert und das die mutmaßliche Titelseite von morgen darstellt, wurde der recht belanglose Wetterbericht zur Schlagzeile gemacht. Die Überschrift lautet “七日雨未绝 一天两预警“, was wörtlich in etwa bedeutet: “Es regnet seit sieben Tagen – An einem Tag wurden zwei Unwetterwarnungen herausgegeben”.

Sieben Tage sind seit dem Zugunglück vergangen und ebenso lange dauert die Zeit, nach der die Seelen Verstorbener laut der chinesischen Mythologe von einer Wanderung nach Hause zurückkehren (头七).

Wem das zu sehr nach Zahlenmystik im Stile von Verschwörungstheoretikern und Kryptoarchologen klingt, der möge bedenken, dass Chinesen die gewöhnungsbedürftige Angewohnheit haben, sehr vieles in Sinnbildern auszudrücken. Es ist aber m.E. schade, dass in diesem Fall wieder einmal nicht der Mut aufgebracht wurde, klare Worte zu finden. Die Möglichkeit der Wahrung des Gesichts aller Beteiligter scheint auch diesmal eine hohe Priorität zu haben.

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Written by Sven Haenke

Sven Hänke war fünf Jahre DAAD-Lektor an der University of International Business and Economics (UIBE) in Beijing. Derzeit forscht er an der Humboldt Universität zu Berlin zum Thema Zeit-Metaphorik im Deutschen und Chinesischen. Seine Texte hier auf Doppelpod sind unter Creative-Commons 3.0 lizensiert. Sie sind geistiges Gemeingut – virtuelles Weltkulturerbe sozusagen. Sie können sie ausdrucken, weiterleiten, tweeten, verschenken, auf File-Sharing-Plattformen mit ihren Freunden teilen, in Foren posten, auf Ostereier drucken, ein Libretto daraus machen, ins Molwanische übersetzen, oder was Ihnen sonst noch einfällt. Nur Geld verdienen dürfen Sie damit nicht.

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23 Responses to "Kommentar: 7/23 – Das Ende der Phrasen"

  1. Bach says:

    Ich sehe es auch so. Aus den Mikroblogs von Sina ist zu erkennen, dass die Chinesen diese Gelegenheiten benutzen, um ihre Unzufriedenheit, Angst sowie Ärger über die Regierung und das Bahnamt zu äußern. Man macht Spaß über die Äußerung von dem Sprecher des Bahnamtes Wang Yongping (信不信由你,反正我是信了), gleichzeitig macht man sich auch Gedanken über den Sinn der “Entwicklung”. Es scheint den Chinesen so, als ob der Regierung mehr daran liegt, dass sich die Wirtschaft sehr schnell entwickeln, ohne die Sicherheit und das Wohl der Leute zu berücksichtigen.

    Es gibt sogar im Weibo einen interessanten Kommentar, der sagt, dass es nicht leicht ist, Chinese zu sein. Denn sie leiden an den hohen Wohnungpreisen wie den in den USA, sie geben die höchsten Zölle in der Welt ab, sie arbeiten weltweit die meisten Stunden, aber ihre Einkommen können die Kosten bei Krankenheiten nicht decken. Jeden Tag müssen sie sich darum kümmern, was sie heute nicht essen und trinken dürfen, Milch oder andere Lebensmittel.

    Aber was brauchen wir eigentlich im Leben, Lebensmittelskandale oder Luftverschmutzung? Hohe Preise von Wohnungen oder Arzneimitteln?

    Deshalb rufen viele Leute die Regierung auf, langsam mit der Wirtschaftsentwicklung voranzuschreiten, aber mehr Wert auf Sicherheit und Meschenwürde im Leben zu legen.

  2. Zero One says:

    Slow down, China!

  3. justrecently says:

    Das sind Entscheidungen, die von der Propagandaabteilung getroffen werden – und die entscheidet auch weitgehend darüber, was auf den Microblogs geht, und was nicht.

    Die “öffentliche Überwachung” klein zu reden, die bezüglich des Zugunglücks stattfindet, ist sicherlich nachrichtenwürdig. Aber sie wäre ohne Deckung von oben nicht denkbar. Zumindest ein Teil der Führung will diese Offenheit (seinen eigenen Worten nach will Wen Jiabao z. B. diese Offenheit). Aber hätte das Politbüro diese Vorgänge als prinzipielle Widersprüche (ein Begriff des Klassenkampfes bei Mao, aber heute auch eine Kategorie zur Frage des Rauchens in öffentlichen Verkehrsmitteln), gäbe es diese Offenheit nicht.

  4. justrecently says:

    “Klein reden” ist ein angefangener, aber nicht beendeter Satz. Reduziert ihn beim Lesen einfach auf “Die öffentliche Überwachung”.

  5. justrecently says:

    Bezug meines Kommentars: Viele chinesische Medienvertreter haben längst erkannt, dass ihre Form der harmonisierten Nachrichtenaufbereitung sie langsam aber sicher ins gesellschaftliche Abseits katapultiert und relevante Informationen nahezu ausschließlich in den Mikroblogs verbreitet werden.

  6. comuller says:

    Einen solchen Kommentar kann man eigentlich nur dann schreiben, wenn man konsequent die Mehrschichtigkeit der chinesischen Medien nicht zur Kenntnis nimmt. Auf lokaler Ebene wird, und nicht erst seit dem 23. Juli, durchaus phrasen- und metaphernfrei berichtet. Dabei gibt es regionale Unterschiede. Eine Publikation aus Beijing ist hier genauso wenig repraesentativ wie die 19 Uhr Nachrichten auf CCTV.
    Eyes wide shut in China. Ich haette hier eigentlich eine sachlichere Auseinandersetzung mit dem Thema erwartet. Der zitierte ‘Welt’ Artikel hilft dann auch nicht weiter, dazu ist er in wesentlichen Teilen falsch. Wen Jiabaos Besuch in Wenzhou wurde live in Zhejiang TV uebertragen, und war damit ueber die Kabelnetze ueberall in China zu sehen.
    Die Aktionen der first responders nach dem Zugunglueck waren, soweit man das aus der Ferne beurteilen kann, offensichtlich eine Katastrophe fuer sich, sollten aber nicht ganz so ueberraschend sein fuer jeden, der laenger als eine Woche in greater China gelebt hat. Inwiefern die oeffentliche Diskussion dabei hilft, hier die richtigen Konsequenzen und Massnahmen zu ergreifen, bleibt abzuwarten.

  7. justrecently says:

    Wen Jiabaos Besuch in Wenzhou wurde live in Zhejiang TV uebertragen, und war damit ueber die Kabelnetze ueberall in China zu sehen.

    Live, mit oder ohne profanity delay? Egal, wie weit die Augen vor dem Fernseher geöffnet sind – entscheidend ist, was hinter der Kamera passiert.

  8. Sven Haenke says:

    @Dr. Bernhard Wessling: Den Text und samt seiner “Meinung mit dem rotem Stempel” kannte ich gar nicht, aber ich finde es interessant/verstoerend, wie nah meine eigene Einschätzung an diesem offiziellen Text dran ist.

    Es gibt jedoch einen Unterschied: Vielleicht glaubt man dort, man koennte es bei solchen pauschalen Forderungen lassen und so die notwendigen Reformen weiterhin aufschieben. Es liegt in ihrer eigenen Hand, den Maulkorb, den sie tragen, abzulegen. Daher ist auch diese wohlfeile Meinung aus ihrem Mund kaum etwas anderes als bloße Phrase. Diesen Schritt werden die Journalisten in China selbst gehen müssen.

    @justrecently:
    Ich verstehe die Skepsis. Es ist noch gar nicht gesagt, dass das Gezwitscher im Wolkenkuckuksheim des Internets irgend etwas verändern wird. Das wird die Zukunft zeigen.

    http://justrecently.wordpress.com/2011/07/30/the-wenzhou-train-crash-public-reactions-and-social-management/

    Aber die Rolle der Zensoren verstehst du falsch. Die sekuendlich durch die Draehte jagenden Kurztexte sind nicht mehr durch die herkoemmliche Loeschung von einzelnen Eintraegen zu baendigen. Die Aufpasser sind “seriously outnumbered”. Die Arbeitsweise der Zensoren ist vollkommen wirkungslos und wenn sie es doch versuchen sollten, machen sie sich hoechst wahrscheinlich laecherlich. Also was sollen sie tun? Den Chinesen ihr Lieblingspielzeug wegnehmen? Das ist m.E. keine Option.

    Zur meiner etwas krawalljournalistischen Metaphorik des Quantensprungs: Vieleicht sollte man es eher so verstehen, dass 7.23 eine fuer das blosse Auge kaum sichtbare Veraenderung ist, die aber in der Tat ein Wechsel im (Denk-)System darstellt. Und ich denke, dass im Falle dieses Quantensprunges Zwischenzustaende durchaus dazugehoeren.

  9. justrecently says:

    Herr Comuller: selbstverständlich wird auf lokaler Ebene (vielfach) metaphernfrei berichtet – spätestens seit den 1990ern. Dass der Autor das nicht extra erwähnt, ist m. E. kein stichhaltiger Vorwurf. Im Zusammenhang mit einem nationalen Kronjuwel der Modernisierung aber versteht sich das keineswegs von selbst.

    Sven: ich bin kein Micro-Blogger, aber das neue Tempo gilt für Microblogs und Langtextblogs gleichermaßen. Ich bin mir schon darüber im Klaren, dass der Grad, in dem sich hier Zensur ausüben lässt, nur in nachträglichem Löschen, der Schließung eines allzu auffällig werdenden Microblogs, der Verfolgung eines bestimmten Microbloggers, oder in der Definition bestimmter Unwörter besteht.

    Aber Optionen sind das durchaus. Sie werden auch wahrgenommen.

  10. justrecently says:

    Statistiken – auch offizielle Budgets – sind sicherlich mit Vorsicht zu genießen, und nur mäßig differenziert. Gleichwohl hier eine Quelle, wie viel sich China die “innere Sicherheit” kosten lässt.

  11. The Majeutist says:

    Auch SpOn erwacht auch seinem Schlaf der Selbstgerechten und springt auf diesen Zug.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,777351,00.html

    Mal sehen, ob sie irgendwann zumindest im Nebensatz die deutsche Firma erwähnen, die sich ansonsten bei jeder Meldung über die wunderhaften Leistungen chinesischer Hochgeschwindigkeitszüge im Glanze sonnt. Ein deutsches Vorzeigeunternehmen ist mit einer Milliarde USD am Bau der chinesischen Super-Bahn beteiligt und soweit ich weiss, wollte man diesen Zug anschließend weltweit verhökern. Warum interviewt man die deutschen Eisenbahn-Konstrukteure nicht. Die sollten doch zumindest über die bahntechnischnen Dinge grundlegende Kenntnisse haben, die sie uns zur Aufklärung des Skandals mitteilen können. Ach, das passt nicht in ihre Marketingstrategie? OK, dann eben nicht. So ein schönes Thema und die journalistischen Kampfterrier bleiben Schoßhündchen.

  12. Neru Kaneah says:

    @comuller:

    “The Central Propaganda Department has issued a strict series of restrictions on coverage of the crash by Chinese news outlets, including instructions that reporters “Do not question. Do not elaborate,” according to China Digital Times, a website based at the University of California, Berkeley.”

    http://globalspin.blogs.time.com/2011/07/27/anger-over-chinas-high-speed-train-crash-leads-to-murmurs-of-dissent/#ixzz1TgpyGKdv

  13. Wuetendes Kind says:

    http://ww2.sinaimg.cn/large/5f017eeejw1djms91ysq2j.jpg
    Selbst das Wort Harmonie He Xie, gehoert jetzt zu den sensiblen Woertern.

  14. justrecently says:

    Genauer wahrscheinlich “bei hexie” – “unsere Berichte wurden harmonisiert”. So hat sich zumindest lt. einer Singapurer Zeitung am Samstag ein Redakteur der Beijing News auf Weibo ausgedrückt, und der Begriff ist im Zusammenhang mit der Zensur und anderen Kontrollmaßnahmen üblich. Kann aber natürlich auch sein, dass Hu Jintao’s Lieblingsmotto (he xie) bei Weibo jetzt gleich mitzensiert wird.

  15. justrecently says:

    Fragt sich nur, was dann mit den entsprechenden Zugplänen online passiert. die Hexies fahren ja schon wieder…

  16. Neru Kaneah says:

    @Zero_One: Die Times sieht es aehnlich.

    In a segment two days after the accident, the host of that program asked: “If nobody can be safe, do we still want this speed? Can we drink a glass of milk that’s safe? Can we stay in an apartment that will not collapse?”

    “China, please slow down,” the host said. “If you’re too fast, you may leave the souls of your people behind.”

    http://www.nytimes.com/2011/08/01/world/asia/01crackdown.html?_r=1&hp

  17. Neru Kaneah says:

    Doppelposting, entfernt
    Die Redaktion

  18. comuller says:

    Da das hier ein Deutschland – China Forum ist muessen wir vielleicht nicht US oder Taiwan Quellen bemuehen, um ein objektives Bild ueber China intern und extern zu erhalten. Ausfuehrliches Studium der deutschen Medien genuegt eigentlich schon, wie Herr Haenke mit dem zitierten ‘Welt’ Artikel eindeutig bewiesen hat.
    Ich darf in diesem Zusammenhang auf das Interview von Herrn Guenter Nooke (Afrika-Beauftragter der Bundesregierung) mit der FR von vergangener Woche hinweisen, das in der deutschen Presse innerhalb weniger Tage ein grosses Echo gefunden hat (7150 Hits auf google.de): Landverkaeufe in Afrika an China tragen zur Hungerkatastrophe bei.
    Weiter so!

  19. comuller says:

    Jetzt haelt sich noch nicht mal CCTV an Weisungen der Propagandabteilung: 1. August 2011, CCTV 13, 9:10 – 9:30 CST: Sicherheit (bzw. Mangel von) schienengebundenenen Massenverkehrsmitteln am Beispiel China, Japan, Deutschland und Frankreich. Mit der Beschreibung von (vermutlichen) Ursachen von Unfaellen, direkten Folgen und Konsequenzen. Ein Bekannter meinte, dass es sich bei der Sendung um eine Wiederholung vom Sonntagabend handelt.

  20. Neru Kaneah says:

    @comuller: Sorry, ich wollte eigentlich einen anderen Link posten. Der letzte Link war ein versehentlicher Doppel-Paste und natuerlich unnoetig. Die Geschichte, die mich bewegt und dich ich hier posten wollte, ist die Geschichte von dem Maedchen Yiyi und den chinesischen Journalisten, die sich nicht verbieten lassen, diese Geschichte zu erzaehlen.

    http://blogs.wsj.com/chinarealtime/2011/07/31/a-letter-to-yiyi-chinese-newspapers-defiant-commentary-on-train-collision/

    Das Original habe ich mir am Zeitungsstand gekauft und werde es aufbewahren.

  21. justrecently says:

    @Comuller: inwiefern verstößt CCTV mit dem von Ihnen genannten Thema gegen die Weisungen der Propagandaabteilung?

  22. [...] waere Wangs Frau wohl schon Witwe. Aber die Zeiten aendern sich langsam. Seit dem Zugunglueck (http://www.doppelpod.com/&#8230 ;) weiss male um die Macht der [...]

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