Doppelpod – Deutschland und China » Literatur
Literaturrezension: Brüder (Yu Hua)
<eine Rezension von Dietmar Mehrens> In diesem Monat erscheint die Taschenbuchausgabe von Yu Huas epochalem Roman “Brüder” (»Xiongdi«) in der Übersetzung von Ulrich Kautz. Grund genug für unseren Rezensenten Dietmar Mehrens einen Blick in das Monumentalepos zu werfen, das in China bereits 2005 veröffentlicht wurde. Dass es nicht immer die klügsten Bauern sind, die die dicksten Kartoffeln ernten, ist keine ganz neue Erkenntnis, aber die Art und Weise wie Yu Huas 770-Seiten-Roman über zwei vom Schicksal aneinander … Read entire article »
Rezension: Unterwegs, Literatur-Gegenwart China
<eine Rezension von Dietmar Mehrens> Li Jingze, Jing Bartz (Herausgeber): Unterwegs, Literatur-Gegenwart China Im Mai 2009 traf ich anlässlich einer von der Bosch-Stiftung organisierten Begegnung zwischen dem Autor Marcel Beyer, dem Übersetzer Ulrich Kautz und dem Martin-Walser-Biografen Jörg Magenau und chinesischen Autoren zum ersten Mal die junge Nanjinger Autorin Lu Min, die seither Dauergast bei deutsch-chinesischen Literatur-Veranstaltungen in Nanjing ist und inzwischen eine beachtliche Karriere hingelegt hat. 2010 war sie im Rahmen des „Artists in Residence“-Programms einige Wochen in … Read entire article »
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Rezension: Kurzgeschichtensammlung „Das Leben ist jetzt“
<eine Gastrezension von Dietmar Mehrens> In seiner Reihe von Rezensionen zu Werken der zeitgenössischen chinesischen Literatur hat sich unser Gast-Autor Dietmar Mehrens diesmal die Kurzgeschichtensammlung Das Leben ist jetzt. Neue Erzählungen aus China (Suhrkamp 2003) vorgenommen. Vor einigen Wochen traf ich mich in der Nähe der Universität Nanjing mit dem Autor Huang Fan, der soeben von einem Künstlerstipendiumsaufenthalt in Taiwan zurückgekehrt war. Ich gab ihm dabei eine von mir entliehene Sammlung von Kurzgeschichten zurück, die in deutscher … Read entire article »
Rezension: Yan Liankes Roman »Der Traum meines Großvaters«
<eine Gastrezension von Dietmar Mehrens> Der chinesische AIDS-Skandal in Yan Liankes Roman »Der Traum meines Großvaters«, das seit diesem Jahr auch in einer preisgünstigeren Taschenbuchausgabe vorliegt. Auch das war ein »chinesischer Weg« rasch zu Wohlstand und Wachstum zu kommen: In der Volksrepublik wurde Blut nicht einfach gespendet, es wurde verkauft. Anfang der neunziger Jahre schossen kleine Blutentnahmezentren in den dicht besiedelten Provinzen Ostchinas wie Giftpilze aus dem Boden. In Henan, dem Schauplatz dieses Romans und der Heimat … Read entire article »


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