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Doppelpod - Deutschland und China

Artikel Kommentare

Doppelpod – Deutschland und China » Archiv

#1 What The Fake – Die Kunst der animierten Selbstfotografie

#1 What The Fake – Die Kunst der animierten Selbstfotografie

Liebe Leser von Doppelpod, im ersten Teil unserer Serie “What the Fake – Das Beste aus dem Land der Winkekatze” wollen wir uns heute in einer Retrospektive der chinesischen Kunst der animierten Selbstfotografie widmen. Dieses junge und aufregende Genre zeitgenössischer Kunst wird weitläufig dem Sujet des modernen Selbstportraits zugerechnet, welches im westlichen Kulturkreis als “Selfie” oder “Sugly” bis in die Alltagswelt vorgedrungen ist. Auch in China werden die provokativen Werke meist in virtuellen Gallerien ausgestellt und … Den ganzen Artikel lesen »

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“Du sollst dir kein Bildnis machen.” Interkulturelle Kommunikation und Fremdwahrnehmung

<von Matthias Wermke> Interkulturelle Kommunikation und Fremdwahrnehmung deutsch-chinesisch / chinesisch-deutsch − Ein Beitrag zum deutsch-chinesischen Sprachenjahr 2013/2014 Zuerst veröffentlicht in: Der Sprachdienst, hrsg. von der Gesellschaft für deutsche Sprache [GfdS], 6/2013, S. 213-225. „Nur wenn Menschen sich verstehen können, dann können sie sich auch besser kennenlernen und Erfahrungen austauschen.“1 Mit diesen Worten kommentierte Bundeskanzlerin Angela Merkel laut Berliner “Tagesspiegel” das deutsch-chinesische Sprachenjahr 2013/2014, das sie zusammen mit dem chinesischen Premierminister Li Keqiang während dessen Staatsbesuch in Deutschland im Mai 2013 eröffnete. Das deutsch-chinesische Sprachenjahr verfolgt nach Auskunft des Auswärtigen Amtes unter anderem das Ziel, “den Unterricht in der deutschen Sprache in China noch weiter zu verbreiten und die Bedeutung von Deutsch als Fremdsprache in China und in den deutsch-chinesischen Beziehungen noch mehr zu fördern.”2 Im Rahmen der um das deutsch-chinesische Sprachenjahr geplanten Aktivitäten fand Anfang … Den ganzen Artikel lesen »

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Die Antwort auf den Terror

Sehr geehrter Herr Strittmatter*, ich lese Ihre Texte, die meist sehr sachkundig geschrieben sind, immer mit großem Interesse. Die Grundaussage Ihres Kommentars in der heutigen Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift „Denkverbot mit Folgen“ finde ich jedoch falsch. Es geht in dem Text um die Aufarbeitung des grausamen Anschlags von Kunming, bei dem 29 Unschuldige erstochen wurden und über 130 verletzt wurden. In Ihrem Kommentar beziehen Sie sich kritisch auf den Text Nothing justifies civilian slaughter in China’s “9-11″. In diesem Kommentar der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua wird konstatiert, dass jeder, der im Zusammenhang mit den Terroristen von „Unterdrückern“ oder „Schwachen“ rede, ein Helfer der Verbrecher sei. Hier ist der Originalsatz: Anyone attempting to harbor and provide sympathies for the terrorists, calling them the repressed or the weak, is encouraging such attacks and helping … Den ganzen Artikel lesen »

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Reißerische Nachricht frisst Hirn

Na, das fängt ja wirklich hervorragend an, dieses Jahr. Für die deutsche China-Berichterstattung, meine ich. Als der Postillon beim „Pofalla-Gate“ mittels einer publizistischen Zeitreise seine eigenen Leser an der Nase herumführte, hatte man noch geschmunzelt. Guter Gag! Als ob die deutschen Medien nicht zwischen Satire und Wirklichkeit unterscheiden könnten. Lustig, aber natürlich nur abgefahrene Meta-Meta-Mediensatire. Deutsche Journalisten würden doch nicht wirklich eine Witznachricht einfach so kopieren und dann daraufhin eine sinnentleerte Diskussion daran anknüpfen, ohne es zu merken. Nein, das würden sie nicht machen. So schlimm ist es dann auch wieder nicht bestellt um den Journalismus. Mein lieber Onkel Chappi! Oh doch! Nicht in Deutschland, aber wenn es ums Ausland und die Quellenlage in China geht, da kann es noch so ungeheuerlich klingen: Der unterbezahlte, outgesourcete Nachrichtenagenturmeldungsumschreibefachmann macht sich da … Den ganzen Artikel lesen »

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Rezension: Rotes Kornfeld (Mo Yan)

Rezension: Rotes Kornfeld (Mo Yan)

<von Dietmar Mehrens> Literatur-Nobelpreisträger Mo Yan verwebt in seinem berühmtesten und von Zhang Yimou preiswürdig verfilmten Roman “Das rote Kornfeld” eine endlose Reihe von Episoden zu einem monumentalen Gemälde des chinesisch-japanischen Krieges von 1937-45. Der Autor verfährt dabei digressiv und schweift von der Zeitebene der Kriegshandlungen immer wieder ab in die Vergangenheit, gelegentlich auch in die Zukunft, die Zeit des Ich-Erzählers, wobei kurz auch die Kulturrevolution (die tragische Geschichte von »Geng mit den Achtzehn Stichen«, S. … Den ganzen Artikel lesen »

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Video: Chinesische Zensur (Vice)

<Sven Hänke> In diesem eingebetteten Video geht es um die Dokumentation der chinesischen Zensur. Sonya Yan Song spricht mit Max Hoppenstedt von Vice über die Ergebnisse ihrer Beschäftigung mit dem Thema. In dem Interview wie auch in dem Artikel wird jetzt nicht sonderlich viel Neues berichtet. Aber sie gehen zum Beispiel auch auf die seltsame 5.000er bzw. 500er Regel zur Verhinderung von Online-Gerüchten ein. Ich bin der Meinung, dass Zensurdokumentation ein wichtiges wissenschaftliches Aufgabenfeld für die Zukunft sein wird. Im Internet sind mir bisher zwei Projekte begegnet, die sich mit der Abbildung der chinesischen Zensur beschäftigen: https://zh.greatfire.org/ http://cmp.hku.hk/ Was die da genau machen, habe ich mir noch nicht angesehen, aber gerade das CMP sieht doch recht vertrauenswürdig aus. Hat damit jemand Erfahrung? Kennt jemand weitere Zensurdokumentationsprojekte? Gibt es auch deutsche Sinologen, die da dran sind? … Den ganzen Artikel lesen »

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Aufruf! Merkel zu Weibo!

Ich habe einen Traum. Frau Merkel, hören Sie? Von Ihnen. Die deutsche Nationalmannschaft ist da, Bayern München ist da, David Beckham, Volkswagen, Emma Watson, Mike Tyson und jetzt ist auch der englische Premierminister David Cameron da. Frau Merkel, eröffnen Sie einen Weibo-Account! Der Laden hat 500 Millionen registrierte User, von denen über 45 Millionen täglich aktiv sind. Das gute alte Weibo ist immer noch die Zeitgeist-Maschine, der Diskussionsautomat, die chinesische Agora. Darum Frau Merkel lade ich Sie ein, uns Weiborati doch einmal zu besuchen. Kommen Sie einfach vorbei, ganz unverbindlich. Ich folge Ihnen auf Facebook und Sie posten doch immer so schöne Bilder von den Wahlkampfveranstaltungen bei den Kaninchenzüchtern in Posemuckel. Das wäre doch sicher auch für Chinesen interessant. Vielleicht könnten Sie auch Ihre Neujahrsansprachen samt Untertiteln direkt von ihrem Account … Den ganzen Artikel lesen »

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Journalismus, Objektivität und die neue Ehrlichkeit

<Sven Hänke> Die Huffington Post ist seit ein paar Tagen in Deutschland angekommen und dieses etwas unglücklich mit dem Focus-Magazin und Cherno Jobatey gestartete Projekt ruft die ersten Reaktionen zur neuen Kostenloskultur hervor. Die einen finden den Ansatz gut und für die anderen ist er ein rotes Tuch. Ich denke, es ist gut, dass endlich etwas passiert. Die deutsche Digitalkultur ist in ihrer schriftlichen Form ein Niemandsland, bevölkert von monolithischen Papierzeitunternehmungen, ein paar erfolgreichen Tech-Bloggern, Satirikern und einigen mutigen Pionieren. Mal sehen, ob sich daran nicht doch irgendwann etwas ändert. Hier meine Gedanken zum Thema: Manchmal regt mich etwas wahnsinnig, oder ich finde etwas paradox, fantastisch, oder unfassbar intelligent gemacht. Hin und wieder habe ich auch etwas zu sagen. Und manchmal habe ich den Wunsch es niederzuschreiben, damit andere es lesen können. … Den ganzen Artikel lesen »

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Ergebnisse des Nanjinger Tandem-Übersetzungswettbewerbs erscheinen als Buch

Ergebnisse des Nanjinger Tandem-Übersetzungswettbewerbs erscheinen als Buch

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Ausschreibung zum Übersetzungswettbewerb für literarische Texte (Doppelpod berichtete) erscheinen die sprachlich noch einmal überarbeiteten deutschen Fassungen der aus dem Chinesischen übersetzten Novellen (“duanpian xiaoshuo”) von Lu-Xun-Preisträgerin Lu Min (“Flieg, Taube, flieg”) und ihren Nanjinger Kollegen Huang Fan (“Schulmädchen”) und Dan Yu (“Adieu, Chopin”), ergänzt um einen Beitrag von Wettbewerbs-Koordinator und Herausgeber Dietmar Mehrens (“Die kleinen Strolche”), nun im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Sprachenjahrs als zweisprachiges Buch … Den ganzen Artikel lesen »

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Brief an die Titanic: Kopierschutz für schlechte Witze

<Sven Hänke> Liebe Titanic, es ist Sommer. Die Luft ist schwül, das Langnese-Eis schmilzt in der Sonne und die halbe Redaktion ist im Urlaub. Wie soll man da auch auf originelle Gedanken kommen? Aber gab es denn keine andere Lösung? Keinen anderen weißbärtigen Politgag im Pointenschrank? Die “Briefe an die Leser” sind eine Institution. Und nun das. Als Sat1 sich für ihre Guttenberg-Verfilmung bei der Titanic bediente und Sätze wie “Ich möchte mir als Bürgerin, als Gattin, als Frau und Mutter von süßen Kindern und nicht zuletzt als Kinderschänderschreck selbst ein Bild von der Arbeit unserer Schutzstaffel machen“ nur leicht abgewandelt recycelte, war man schockiert und die Titanic appellierte an die Netzgemeinde, weitere Drehbücher der Autorin auf Plagiate zu überprüfen. Am 2. Juli erschien auf Titanic.de nun folgender “Brief an die Leser”: Beim Besuch des … Den ganzen Artikel lesen »

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Video: Frosch? Ess ich nicht!

<Sven Hänke> In diesem Youtube-Video aus der Serie “No Drama, Real China” stellt die Moderatorin Rachel Guo einfachen Leuten auf der Straße die nicht ganz unberechtigte Frage, ob die Chinesen wirklich alles essen. Der Clip ist ein interessanter Einblick in den als Volksrepublik getarnten kulinarischen Erlebnispark. Unter anderem erfährt man, dass man Kaki-Früchte und Alkohol lieber nicht zusammen genießen sollte, wenn einem das Leben lieb ist. Sehr gut eignet sich der Clip auch, um das Chinesisch-Vokabular zum Thema Essen etwas aufzufrischen. In Sachen Hörverständnis sollte man es dann auch schon bald mit der lieben Oma aufnehmen können, die offensichtlich mit dem Putonghua ein wenig auf Kriegsfuß steht. Das Wort Frosch versteht sie erst im vierten Anlauf und essen will sie ihn dann auch nicht. <Sven Hänke> In diesem Youtube-Video aus der Serie "No … Den ganzen Artikel lesen »

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Rezension: Der Bauch und die Moral – “Der Gourmet” (Lu Wenfu)

Rezension: Der Bauch und die Moral – “Der Gourmet” (Lu Wenfu)

<von Dietmar Mehrens> Im öffentlichen Diskurs wird meist ein großer Bogen um die “heiklen” Themen aus der “dunklen” Zeit gemacht. Nicht so in der Literatur. Autoren wie Nobelpreisträger Mo Yan oder sein kaum minder renommierter Kollege Yu Hua sind sogar für besonders drastische Darstellungen der Gewalteruptionen, die es während der Mao-Ära gab, berüchtigt. Wem die Sprache Mo Yans und Yu Huas zu derbe und ihre monumentalen Epen überdies zu lang sind, dem empfiehlt Doppelpod-Rezensent Dietmar Mehrens … Den ganzen Artikel lesen »

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#2 Neues vom Planeten Weibo: Die Ente bleibt draußen

<Sven Hänke> Am vierundzwanzigsten Jahrestag des Tiananmen-Massakers haben sich die chinesischen Zensoren besondere Mühe gegeben, dass nun bloß keiner daran denkt, oder über das Thema diskutiert oder vielleicht sogar um die damals Gestorbenen trauert. Ich kann ja durchaus nachvollziehen, dass nicht alle Chinesen an der Aufarbeitung dieser schrecklichen Ereignisse interessiert sind. Aber wie gestört muss jemand sein, der vorsorglich die Emoticon-Kerzen eliminiert, mit denen man sonst auf Weibo Trauer ausdrückt? Li Kaifu, dem derzeit fast 43 Millionen User folgen, hat das folgendermaßen kommentiert: 基于昨日大火,新浪今日收走了所有可能燃烧的表情。安全第一,谢谢新浪! Wegen des großen Feuers gestern* hat Sina beschlossen, alle brennbaren Emoticons zu entfernen. Sicherheit geht vor, danke Sina! Irgendjemand kam dann auf die Idee, das Gummi-Enten-Mem, das seit ein paar Wochen durch die sozialen Netzwerke schippert, mit dem Tank Man von 1989 zu kombinieren. Und was machen daraufhin die … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: China, Gesellschaft, Internet

Video: Goldene Palme für Jia Zhanke

<Sven Hänke> Für das Drehbuch von “A touch of sin” hat Jia Zhanke die Goldene Palme in Cannes erhalten. Hier ein Arte-Video über den Film, der sich mit den gewalttätigen Aspekten der chinesischen Gesellschaft auseinandersetzt. Und hier der Trailer zum Film: <Sven Hänke> Für das Drehbuch von "A touch of sin" hat Jia Zhanke die Goldene Palme in Cannes erhalten. Hier ein Arte-Video über den Film, der sich mit den gewalttätigen Aspekten der chinesischen Gesellschaft auseinandersetzt. Und hier der Trailer zum Film: … Den ganzen Artikel lesen »

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Merkel sprach mit Chinas Premier erneut über Menschenrechte

<Sven Hänke> A.M.: So, mein lieber Herr Li, nun noch die Sache mit den Menschenrechten. Sie wissen ja, die Journalisten und die Bürgerrechtler, die bestehen da immer drauf. L.KQ: Auf was? A.M.: Na, auf die Menschenrechte. Das kennen Sie doch sicher. L.KQ: Ach ja, das. Haben wir, Frau Kanzlerin. A.M.: Da müssen Sie aber unbedingt noch mal ran, an die Sache mit den Menschenrechten. Das ist ganz wichtig, das mit den Menschenrechten. So, nun zu den Handelsverträgen. Airbus gefällig? Ziemlich geräumig, so ein Airbus? Wie wär das? Airbus? Die sind im Sonderangebot. Und das mit den Strafzöllen? Vergessen Sie das; das kriegen wir auch noch hin. Airbus? Steffen, räum doch mal diese Petitionen vom Tisch und bring die Verträge rein. Wollen Sie vielleicht einen Schnaps, Herr Li? Eierlikör? L.KQ: Ach ja, gern. <Sven Hänke> A.M.: So, mein lieber … Den ganzen Artikel lesen »

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Video: Joe Biden über Denken und Freiheit in China

<Sven Hänke> Laut Wall Street Journal hat sich US-Vize-Präsident Joe Biden an der “University of Pennsylvania” sehr pessimistisch über die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in China geäußert. In dem verlinkten Video diskutiert die WSJ-Journalistin Li Yuan über Reaktionen chinesischer Studenten, die sich zum Teil persönlich angegriffen fühlten. <Sven Hänke> Laut Wall Street Journal hat sich US-Vize-Präsident Joe Biden an der "University of Pennsylvania" sehr pessimistisch über die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in China geäußert. In dem verlinkten Video diskutiert die WSJ-Journalistin Li Yuan über Reaktionen chinesischer Studenten, die sich zum Teil persönlich angegriffen fühlten. … Den ganzen Artikel lesen »

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Beckedahl-Video: Die Zukunft der China-Blogger II

<Sven Hänke> Markus Beckedahl ist der Macher hinter Netzpolitik.org, einer Seite, die heute zum Thema Digitale Gesellschaft den konventionellen Medien die Themen diktiert. Die Texte sind oft sehr aufwändig recherchiert und sicher ein wichtiger Grund für den Erfolg der Seite. Netzpolitik ist ein abstraktes Thema, mit dem sich nur die wenigsten Deutschen auseinandersetzen möchten. Und doch wird es in Zukunft auch im Alltag immer wichtiger werden, dass deutsche Bürger einen eigenen Standpunkt in netzpolitischen Fragen entwickeln. Auf Netzpolitik.org finden sich viele Informationen, die herkömmliche Medien aufgrund fehlender Sachkenntnis auf der einen und wirtschaftlichem Druck auf der anderen Seite ignorieren. Die Seite hat – ähnlich wie Tealeafnation.com – den Anspruch, ein “must-read” für alle zu sein, die sich mit dem Thema beschäftigen. Ich denke, dass ähnliche Formate auch für das Thema … Den ganzen Artikel lesen »

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Virales Video: Ein Motorroller in Rush Hour 4

<Sven Hänke> Keine Angst, Doppelpod will nicht mit der Bild-Zeitung konkurrieren. Es gibt ja genug Schock-Videos aus China, die man hier zeigen könnte. Aber die Abrufzahlen des Videos, das ich unten verlinkt habe, gehen gerade durch die Decke. Früher oder später wird es wohl auch in der Show von Ray William Johnson landen und somit ein Teil der massenmedialen Geschichtsschreibung zum Thema China werden. Ich bin gespannt, ob RWJ das Gleiche vermuten wird wie ich. Ich bin mir nicht sicher, aber für mich sieht das etwas nach “Fake” aus. OK, es ist gut gemacht, aber da kommen doch selbst für China, ein Land, in dem fahrenden Amokläufer zum alltäglichen Straßenbild gehören, ziemlich viele Zufälle zusammen. Die stationäre Verkehrs-Kamera ist so ausgerichtet, dass sie den kompletten Ablauf einfängt und auch das Loch für … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: China, Gesellschaft, Internet

Ai Weiwei, ein Heavy-Metal-Video und der Fake-Case

<Sven Hänke> Es gibt in China weitaus wichtigere Personen des öffentlichen Lebens als Ai Weiwei, aber wenn die westliche Medienlandschaft denn unbedingt aus allem, was der Provokationskünstler treibt, eine Schlagzeile machen möchte, dann sollte man das Thema um Himmels Willen nicht allein den Krawall-Medien überlassen. Bei SPON macht man sich jetzt nicht einmal mehr die Mühe, die Agenturmeldungen richtig abzutippen. In dem Clip verarbeitet Ai Weiwei seine 18-tägige Haft im Jahr 2011. Wenn man sich auch nur ein wenig in dem Fall Ai Weiwei auskennt, sollte man doch wissen, dass es 81 Tage Haft waren. Besonders komisch ist, dass in dem SPON-Artikel ein Link zu einem Text gesetzt ist, der die Überschrift “81 Tage Haft” trägt. Das sollte doch auffallen. Inzwischen gibt es ja sogar Theaterstücke, die sich mit diesen 81 Tagen … Den ganzen Artikel lesen »

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